Schieder und SPE kritisieren geplante Stationierung von US-Abwehrraketen

Im Sinne von Stabilität und Sicherheit Diskussion auf EU-Ebene notwendig

Wien (SK) - Die Sozialdemokratische Partei Europas (SPE)
kritisiert die geplante Stationierung von Abwehrraketen durch die USA in Polen und der Tschechischen Republik. "Europas Sozialdemokraten sind beunruhigt über die Risken, die der Ausbau des Raketenabwehrprogramms bis 2011 bedeutet", so der Internationale Sekretär der SPÖ, Andreas Schieder am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Die SPE tritt gegen einen neuerlichen Rüstungswettlauf in Europa auf. "Spannungen unter Atommächten sollten nach Möglichkeit vermieden werden", so Schieder. ****

Anstelle des Rüstungsschildes sei ein eine verbesserte Konsultation und intensiver Austausch relevanter Informationen mit Russland notwendig und erstrebenswert. "Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Erneuerung des Stratecic Arms Reduction Treaty (START), das 2009 auslaufen würde", führt Schieder aus.

Europas Sozialdemokraten erwarten sich von der US-Administration einen konstruktiven Dialog mit Russland zu führen und sich in verbesserten Dialog und Konsultation mit der Europäischen Union zu engagieren. "Anstelle des unilateralen Ansatzes, der dem Raketenabwehrsystem zu Grunde liegt, braucht es einen multilateralen Ansatz, der alle betroffenen Staaten und relevanten Organisationen einbindet", fordert Schieder, der abschließend festhält: "Im Sinne von Stabilität und langfristiger Sicherheit muss diese Diskussion auf EU-Ebene geführt werden." (Schluss) js

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0001