Marek zu Katholischer Jugend: Gemeinsame Initiativen bei Jugendausbildung

Staatssekretärin Christine Marek bekommt von Katholischer Jugend Handy überreicht - Arbeitslose Jugendliche können so ihre Anliegen mitteilen

Wien (BMWA-OTS) - Als "besonders beachtliche und wichtige Initiative" bezeichnete Staatssekretärin Christine Marek das Engagement der Katholischen Jugend unter dem Projekt "Stellenwert -Jugend will Arbeit". Im Rahmen eines Gespräches wurde ihr von Vertretern der Katholischen Jugend ein Handy überreicht, über das arbeitslose Jugendliche unter der Nummer 0664/6600356 via SMS der Bundesregierung ihre Anliegen mitteilen können. Im Mittelpunkt des Gespräches stand das Thema "Lehrlingsausbildung", bei dem viele gemeinsame Initiativen festgemacht werden konnten, wie etwa ein österreichweiter Lehrlingstag.

"Mein großes Ziel für diese Legislaturperiode ist es, das Image der Lehre wesentlich zu stärken", so Marek. Die Sorgen der Vertreter der Katholischen Jugend bezüglich der im Regierungsprogramm verankerten wechselseitigen Kündigungsmöglichkeit am Ende des ersten und zweiten Lehrjahres konnten seitens der Staatssekretärin ausgeräumt werden. Diese werde erst umgesetzt, so Marek, wenn ein entsprechendes Auffangnetz als auch Mediationsverfahren - wie vorgesehen - eingerichtet ist.

Auch hinsichtlich der Berufsorientierung wurde auf beiden Seiten Nachholbedarf konstatiert. Marek sprach sich dafür aus, Berufsorientierung als fixe Wochenstunde in der 7. und 8. Schulstufe festzulegen. Derzeit müsse "Berufsorientierung" in der 7. und 8. Schulstufe in allen Schularten als "verbindliche Übung" im Ausmaß von einer Wochenstunde verankert sein. Allerdings werde diese zu über 90 Prozent lediglich "fächerintegrativ", das heißt im Rahmen mehrer anderer Pflichtgegenstände, umgesetzt. "Berufsentscheidung und -ausbildung sind wesentliche Marksteine im Leben eines Menschen", so Marek. Alles, was junge Menschen dabei unterstütze, sei hier zu begrüßen.

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