"Grundschulausbildung für Mädchen" in Entwicklungsgebieten

Einreichung für Projekte in Afrika, Asien und Südosteuropa gestartet

Wien (OTS) - Im Rahmen der Auslandshilfe hat die Stadt Wien jetzt einen call mit dem Schwerpunkt "Grundschulausbildungen für Mädchen" gestartet. Zielländer sind die Schwerpunktländer der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA). Konkret sind das Äthiopien, Burkina Faso, Kap Verde, Uganda und Mosambik in Afrika, Buthan in Asien und Albanien, Bosnien/Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Moldawien und Montenegro in Europa.

Inhalt des calls: Für Mädchen aus sozial schwachen Familien bzw. für Waisen soll die Grundschulausbildung ermöglicht werden. Insbesondere wird es darum gehen, die Einschulungsrate von Mädchen zu erhöhen. Für den call stehen insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung. Die Stadt Wien arbeitet hier eng mit der Austrian Development Agency - ADA, dem Unternehmen der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit zusammen. Fakt ist , dass laut UNDP (United Nations Development Programm) - Bericht von 680 Millionen Kindern im Grundschulalter in den Entwicklungsländern 115 Millionen keine Schule besuchen, darunter 65 Millionen Mädchen.

Frauenberger: "Hilfe vor Ort" ist Teil einer effizienten Migrations- und Integrationspolitik

Frauen- und Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger über die Gründe, warum sich die Stadt Wien hier engagiert: "Eine gute Grundausbildung schafft für Mädchen gerade in Ländern und Regionen mit sehr traditionellen Familienbildern eine wesentliche Grundlage in Richtung eines unabhängigen, selbstbestimmten Lebens. Mädchen mit Schulausbildung heiraten später, haben weniger Kinder, nehmen früher medizinische Hilfe für sich und ihre Kinder in Anspruch und erhöhen damit die Lebenschancen und Gesundheit der Kinder. Letztlich hat das auch gesamtgesellschaftliche Auswirkungen: Auch für die nächste Generation werden damit die Lernchancen und die Schulausbildung insgesamt verbessert.

Bildung und die Förderung von Bildung gerade bei Mädchen und Frauen ist einer der wesentlichen Schlüssel für eine insgesamt fortschrittliche Entwicklung der Gesellschaften in den betreffenden Ländern und Regionen. Ich sehe diese Aktivitäten der Stadt Wien, die "Hilfe vor Ort" auch als Teil einer effizienten Migrations- und Integrationspolitik. Denn es muss unser generelles Ziel in Europa sein, durch sinnvolle entwicklungspolitische Maßnahmen, die Lebenssituation der Menschen gerade auch in den Ausgangsländer von Migration zu verbessern. Wien trägt seinen Teil dazu jedenfalls bei."

Koordiniert wird der call über die Magistratsdirektion -Auslandsbeziehungen. Die Einreichfrist ist der 14. Mai 2007. Die Projektauswahl erfolgt im Mai dieses Jahres. Der Laufzeit der Projekte startet ab September 2007 und liegt zwischen einem und drei Jahren. Nähere Informationen und Teilnahmevoraussetzungen unter:
www.eza.wien.at/ (Schluss) gph

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