IKG bedauert die heutige Demonstration vor der jüdischen Schule Malzgasse, bestehend aus einer Koalition aus Holocaustrevisionisten und Islamisten

Einmischung in innere Angelegenheiten einer Religionsgemeinschaft ist Bruch verfassungsrechtlich geschützter Rechte

Wien (OTS) - Das tagtägliche Mobbing gegen die jüdische Schule Malzgasse durch den von FPÖ-nahen Kreisen unterstützten "Pseudooberrabbiner" Moishe Friedmann fand heute unter Teilnahme moslemischer Demonstranten und Journalisten seine Fortsetzung.

Die Israeltische Kultusgemeinde hat die moslemische Gemeinschaft stets gegen Angriffe minderheitenfeindlicher rechtsextremer Kreise verteidigt. Sie bedauert daher, die in diesem Zusammenhang von moselmischen Einzelpersonen und Gruppierungen demonstrierte Unterstützung der Aktivitäten eines Mitgliedes der rechtsextremen Holocaustrevisionistenszene.
Die IKG fordert die Institutionen der Islamischen Glaubensgemeinschaft zu einer Distanzierung von der heute offen gezeigten "Antisemitischen Querfront" durch oben genannte Gruppierungen auf.

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