Österreichisches Bündnis ruft zu G8-Protesten auf

Attac: G8-Gipfeltreffen schreiben Ungerechtigkeiten des Weltwirtschaftssystems fest

Wien (OTS) - "Keine Macht für G8!" Unter diesem Motto ruft in Österreich ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis* zu Protesten gegen den Gipfel der acht mächtigsten Industrienationen (G8) von 6. -8. Juni in Heiligendamm, Deutschland auf.

"Wir protestieren dagegen, dass die G8 Entscheidungen für Milliarden von Menschen treffen, ohne dafür demokratisch legitimiert zu sein. Auf ihren Gipfeltreffen versuchen sich die Regierungschefs als verantwortungsvolle Problemlöser zu inszenieren. In Wahrheit spaltet ihre Politik die Welt in Arm und Reich und schreibt die Ungerechtigkeiten des Weltwirtschaftssystems fest", erklärt Alexandra Strickner, Obfrau von Attac Österreich.

Vom 2. - 8. Juni findet in Rostock, 22km von Heiligendamm entfernt, eine internationale G8-Protestwoche statt. Höhepunkt ist die Großdemonstration am 2. Juni, zu der österreichische TeilnehmerInnen mit einem Sonderzug anreisen werden. Strickner: "Die Stärke des österreichischen wie internationalen Protestes spiegelt sich in der Vielfalt der teilnehmenden Organisationen wider. Wir erwarten die größten internationalen Proteste der letzten Jahre." Weiters findet in Rostock vom 5. - 7. Juni ein Alternativgipfel sowie ein umfangreiches Kulturprogramm (u.a. Konzert mit Herbert Grönemeyer) statt.

* Bisherige UnterzeichnerInnen: AGEZ, Attac, Enchada, GPA-Jugend, Greenpeace, Katholische Aktion Österreich, ÖBV-Via Campesina Austria, Österreichische Hochschülerschaft, Verein Südwind Entwicklungspolitik, VIDA.

Den Aufruftext und weitere Informationen zum Thema G8 gibt es unter http://www.attac.at/g8

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