7 Jahre Vorsprung bei der Buchpreisbindung in Österreich

Wien (PWK327) - "Ausgehend von der aktuellen Schweizer
Entwicklung, die den Fall der dortigen privatrechtlichen Buchpreisbindung einen Riegel vorschiebt, ist für uns erkennbar, dass die österreichischen Parteien bereits im Jahr 2000 vorausblickend gehandelt haben. Auch bei uns war der seinerzeitige Sammelrevers ein Thema und turbokapitalistische Heuschrecken feierten damals schon den Untergang der Buchpreisbindung. Der Nationalrat hat damals die Buchpreisbindung zum Gesetz erhoben und in seiner späteren Novelle einstimmig seine Geltung unterstrichen.

Es ist beruhigend, dass sich Österreich in einem Boot mit Deutschland, Frankreich,
Italien und den Niederlanden zu der geistigen Avantgarde Europas gehörig fühlen darf.

Die Schweizer Entscheidung ist bedauerlich, hat aber tu felix austria sei Dank nur regionalpolitische Bedeutung zwischen Zürisee und Appenzell", so Prof. KR Michael Kernstock -Obmann des Fachverbandes der Buch- und Medienwirtschaft. (JR)

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