Jungbauernschaft befürwortet Senkung des Wahlalters auf 16

Den Anliegen der Jugendlichen wird damit eine Stimme gegeben

Wien (OTS) - "Die Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre gibt unserer Jugend die Chance, die Politik in unserem Lande aktiv mitzugestalten und mitzubestimmen. Den Anliegen der Jugendlichen wird damit vonseiten der Politik nicht nur Gehör verliehen, sondern eine aktive Stimme gegeben", befürwortet Jungbauern-Obfrau Elisabeth Köstinger den heutigen Ministerratsbeschluss. "Gerade in Anbetracht des steigenden Bevölkerungsalters waren Jugendliche mit ihrer Stimme bisher immer unterrepräsentiert. Die Senkung des Wahlalters entspricht nun ganz einer demokratischen Balance zwischen den unterschiedlich gelagerten Bedürfnissen der Generationen. Der Jugend wird damit ein höherer Stellenwert in der Gesellschaft eingeräumt", ergänzt Köstinger.

"Im Lebensabschnitt von 16 bis 18 Jahren werden oft große Entscheidungen getroffen. Die berufliche Weiterentwicklung findet in diesem Alter statt und damit werden die Weichen für die eigene Zukunft gestellt. Junge Menschen haben dadurch große Eigenverantwortung und gerade mir dieser Eigenverantwortung kann das Interesse für Politik und Verwaltung wachsen", so die Vertreterin der Jungbauernschaft. "Es gilt nun dieses Verantwortungsbewusstsein der jungen Österreicherinnen und Österreicher noch zu verstärken. Eine lebendige Bildungspolitik ist dabei gefragt. Sie soll das Interesse am demokratischen Prozess in Österreich wecken und zu aktiver Beteiligung motivieren", fordert Köstinger. Jugendlichen soll die Chance gegeben werden, sich objektiv über die politische Landschaft in Österreich zu informieren. Und weiter: "Mir wäre es am liebsten, wenn es eine überparteiliche Instanz gäbe, welche unabhängig an Schulen Informationsveranstaltungen zu politischer Bildung anbietet. Politik und die objektive Vermittlung davon ist ein sehr sensibler Bereich. Daher bedarf es verstärkter Vorbeugung, damit hier kein Missbrauch betrieben wird", so Köstinger.

Künftig wird auch im Inland die Möglichkeit der Briefwahl bestehen. "Dadurch wird Wählen einfacher, schneller und flexibler. Die Menschen werden immer mobiler und die Urlaubs- und Wochenendplanung richtet sich in den seltensten Fällen nach den Wahlterminen. Mit der Einführung der Briefwahl im Inland und der Herabsenkung des Wahlalters sind heute zukunftsweisende Beschlüsse für unsere Demokratie gefallen", so Köstinger.
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