Reporter ohne Grenzen: Lage der Pressefreiheit weltweit angespannt

"Press Freedom Award" geht dieses Jahr an JournalistInnen aus Serbien und dem Kosovo

Wien (OTS) - Nur in den ersten vier Monaten 2007 (seit 1.1.2007) wurden weltweit 125 JournalistInnen inhaftiert und 24 JournalistInnenen getötet. 2006 wurden mindestens 871 verhaftet, 56 entführt, 1.472 körperlich attackiert oder bedroht, und 81 JournalistInnen und 32 Media-AssistentInnen getötet. Diese Tatsache nimmt Rubina Möhring, Präsidentin Reporter ohne Grenzen Österreich, zum Anlass, darauf hinzuweisen, dass die Lage der Pressefreiheit weltweit angespannt ist. Sie verweist in diesem Zusammenhang auch auf die Bedeutung des von Reporter ohne Grenzen Österreich ins Leben gerufenen "Press Freedom Award"

"Jeder Journalistenmord, jede Geiselnahme und jeder Anschlag auf das Leben von Reportern bedeutet eine Stimme weniger, die die Gesellschaft über die Situation eines Landes berichtet. Deshalb gilt unser ganzes Engagement dem Schutz und der Unterstützung unserer Kolleginnen und Kollegen im eigenen Land und international", stellt Rubina Möhring fest. Anlässlich des internationalen Tages der Pressefreiheit verweist Reporter ohne Grenzen Österreich heuer auf die schwierige Situation kritischer JournalistInnen in Serbien und Kosovo.

Der diesjährige "Press Freedom Award - Signal für Europa" wird daher an JournalistInnen aus Serbien und dem Kosovo vergeben. Die feierliche Verleihung findet auf Einladung von Parlamentspräsidentin Mag.a Barbara Prammer und Reporter ohne Grenzen am 9. Mai 2007 im Parlament in Wien statt. Die Österreichische UNESCO-Kommission hat die Schirmherrschaft für die Verleihung übernommen, um damit die Aktivitäten von Reporter ohne Grenzen aktiv zu unterstützen.

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