GROSZ: Gericht bestätigt indirekt inhaltliche Kritik an APA-Wahlberichterstattung

"Werde Urteil selbstverständlich zur Kenntnis zu nehmen, keine weiteren Rechtsmittel vorgesehen."

Wien (OTS) - "Das Urteil betreffend meiner Kritik an der APA-Berichterstattung über die BZÖ-Wahlschlusskundgebung in Graz im September 2006 ist selbstverständlich zur Kenntnis zu nehmen. Der Rechtsstaat hat gesprochen und das ist auch gut so. An der Art und Weise meiner Kritik mögen sich die Geister und vielleicht auch das Gericht stoßen, aber bezüglich des Inhaltes wurde mir seitens des Handelsgerichtes klar Recht gegeben. Für die Art und Weise meiner vorgebrachten Kritik stehe ich auch nicht an, mich gemäß dem Urteil zu entschuldigen und zu widerrufen. Das aber das Gericht selbst feststellt, dass die APA-Berichterstattung, die bei einer Haider/Westenthaler-Kundgebung ein paar Tage vor der Wahl von nur 300 Teilnehmern geschrieben hat, vielleicht objektiv nicht zutreffend sein mag, spricht ohnedies Bände. Durch diese Berichterstattung wurde uns wenige Tage vor der Wahl schwerer Schaden zugefügt. Ich bin zufrieden, dass das Gericht diese Berichterstattung inhaltlich korrigiert hat, auch wenn ich für meine verständlichen Unmutsäußerungen verurteilt wurde. Wir werden daher keine weiteren Rechtsmittel einlegen", so BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz in einer Reaktion auf das Urteil des Wiener Handelsgerichtes aufgrund einer von der APA selbst angestrengten Klage.

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