Gusenbauer lobt Tiertransport-Manifest

Wien (SK) - Maggie Entenfellner, Redakteurin der Kronenzeitung,
und Jörg Leichtfried, SPö-Abgeordneter zum EU-Parlament, überreichten Bundeskanzler Alfred Gusenbauer am Mittwoch im Bundeskanzleramt das "Tiertransport-Manifest". "Eine gute Initiative", so Gusenbauer, denn "Tierschutz ist ein Anliegen, dass ganz den österreichischen Interessen entspricht". Es sei ihm "wichtig", für die österreichische Landwirtschaft und die landwirtschaftlichen Produkte "mehr regionale und ökologische Nachhaltigkeit" zu erreichen, hob Gusenbauer hervor. ****

Das Tiertransport-Manifest wurde während einer Tagung von Tierschutzexperten in Brüssel entwickelt, wobei der Schwerpunkt auf die Problematik der Tiertransporte, die Österreich und die Europäische Union betreffen, gelegt wurde, erklärte Leichtfried. Im Manifest sind mehrere Forderungen formuliert, unter anderem: Die Einschränkung von Tiertransporten, die Etikettierung des Fleisches im Hinblick auf die Transportdauer, eine höhere Besteuerung von Lebendtiertransporten und striktere Kontrollen. Diese Forderungen seien "im Sinne aller", so Leichtfried, da kaum jemand, außer riesigen Agrarfirmen, von den weiten Tiertransporten profitiere. Es sei an der Zeit sowohl in Österreich, als auch auf europäischer Ebene die Tiertransporte einzuschränken und diese längerfristig zu verhindern, so Leichtfried abschließend. (Schluss) ar

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