GdG-Jugend protestiert gegen Menschenrechtsverletzungen!

Einschränkung demokratischer Rechte in der Türkei ist untragbar

Wien (GdG/ÖGB) - Heftige Kritik an der Einschränkung demokratischer Menschengrundrechte in der Türkei äußerte Dienstag der Vorsitzende der Jugendabteilung in der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG), Robert Okenka: "Das Verbot einer angemeldeten Demonstration und das Vorgehen gegen friedliche DemonstrantInnen durch die Polizei ist in keiner Weise menschenwürdig."++++

Die türkische Gewerkschaft hatte für den 1. Mai Kundgebungen angekündigt, um 38 DemonstrantInnenen zu gedenken, die 1977 von rechtsradikalen Tätern erschossen worden waren. In den frühen Morgenstunden wurde die zunächst bewilligte Demo wegen angeblicher Putsch-Drohungen und der Präsidentenwahl verboten.

"Die Polizei kesselte bereits losmarschierte DemonstrantInnen ein, die TeilnehmerInnen der Kundgebung wurden festgehalten. Der Übereifer der Polizei gegenüber friedlichen DemonstrantInnen verstößt gegen demokratische Menschengrundrechte", erklärte Okenka.

ÖGB, 2. Mai 2007 Nr. 285

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