Wissenschaftsminister Hahn: Höchste Erhöhung der Studienbeihilfe seit 1992

Von der Erhöhung der Studienbeihilfe profitieren vor allem die sozial schwächer gestellten Studierenden

Wien (OTS) - "Das österreichische Studienbeihilfesystem wurde in den letzen sechs Jahren gut ausgebaut. Die Zahl der Studierenden, die Studienbeihilfe beziehen, ist in den letzten sechs Jahren von rund 34.000 auf 48.000 Studierende gestiegen", sagt Wissenschaftsminister Dr. Johannes Hahn anlässlich des heutigen Ministerrats, in dem die Regierungsvorlage zur Novelle des Studienförderungsgesetzes beschlossen wurde.

Jeder dritte Studierende an den Fachhochschulen und jeder fünfte Studierende an den Universitäten erhält eine Studienförderung. "Die Ausgaben dafür sind seit dem Jahr 2000 um 66 Millionen Euro gestiegen und liegen nun bei knapp unter 180 Millionen Euro", sagt Hahn. Mit dem Koalitionspartner SPÖ wurde vereinbart, "dass wir dieses Jahr in die Erhöhung der Studienbeihilfe gehen und dass wir im kommenden Jahr die soziale Treffsicherheit, also die Erweiterung der Grundlage, um Studienbeihilfe zu bekommen, angehen wollen".

Die aktuelle Novelle wird nun im Parlament eingebracht und soll noch vor dem Sommer beschlossen werden. "Es sollen vor allem sozial Schwache davon profitieren. Ziel ist eine 12-prozentige Erhöhung der Studienbeihilfe - das ist die höchste Erhöhung seit dem Jahr 1992", so Hahn. Momentan liegt die Höchstbeihilfe bei 606 Euro, "das soll sich nun auf 679 Euro pro Monat erhöhen. Dazu kommt noch der Ersatz der Studienbeiträge".

Der durchschnittliche Empfänger von Studienbeihilfen erhält monatlich 275 Euro und soll nach der Erhöhung 308 Euro bekommen. "Gegenwärtig erhalten knapp 15 Prozent der Studierenden über 6.000 Euro Studienbeihilfe und insgesamt 64 Prozent der Studierenden zwischen 2.400 und 7.200 Euro pro Jahr", so abschließend der Wissenschaftsminister.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
Pressebüro
Tel.: (++43-1) 53 120-5002

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MWF0002