Molterer: Vielfalt, Wahlfreiheit, Leistungsorientierung und Förderung bestimmen die Qualität des Bildungssystems

Experimentieren am Bildungssystem soll sich in Grenzen halten

Wien, 2. Mai 2007 (ÖVP-PD) „Die Qualität des Schulsystems sowie die zukünftige Weiterentwicklung unseres Bildungssystems werden im wesentlichen von der Vielfalt, der Wahlfreiheit, der Leistungsorientierung und der Förderung bestimmt“, sagte Vizekanzler und Finanzminister Mag. Wilhelm Molterer bei
Pressefoyer nach dem Ministerrat. „Diese Eckpunkte sind mir besonders wichtig und essenziell. Im Regierungsübereinkommen haben wir genau die Basis gelegt, wie wir in dieser Frage weiter vorgehen.“ Zu den angedachten Schulversuchen in einzelnen Bundesländern stellte der Vizekanzler fest: „Im Interesse der Lehrer/innen, Eltern und Schüler/innen soll sich das Experimentieren am Bildungssystem in Grenzen halten. Denn ich weiß nicht, ob es im Sinne der Verlässlichkeit und Stabilität von Schule richtig ist, wenn überall jeweils immer ein Schulversuch läuft.“ ****

Wichtig sei, so Molterer weiter, dass bei der Umsetzung
diverser Schulversuche in den einzelnen Bundesländern auch überprüft werden sollte, ob diese Versuche jene Vorteile bringen, die man sich davon erwartet, bzw. ob die Risken nicht viel größer sind. Darüber hinaus sollten dabei auch internationale Erfahrungen miteinbezogen werden, weil Länder, die mit der Gesamtschule gearbeitet haben, umzudenken beginnen, weil die Erfahrungen nicht die sind, die sich alle davon erwartet haben. „Daher jetzt volle Konzentration auf diese Diskussion, damit wir rasch Antworten geben können, wo werden ganz konkret Schulversuche durchgeführt. Dabei muss aber an den Prinzipien Vielfalt, Wahlfreiheit, Leistungsorientierung und Förderung festgehalten werden“, so Molterer.

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