Gusenbauer: Weitere Anstrengungen zur Senkung der Arbeitslosigkeit

Wien (SK) - "Die erfreulichste Nachricht, die es vom Arbeitsmarkt gibt, ist, dass es neben dem allgemeinen Sinken der Arbeitslosigkeit, zu einem Sinken der Zahl der langzeitarbeitslosen Personen um 35 Prozent gekommen ist", betonte Bundeskanzler Alfred Gusenbauer am Mittwoch im Pressefoyer nach dem Ministerrat. Die Bundesregierung werde ihre Anstrengungen zur weiteren Senkung der Arbeitslosigkeit weiterführen und die "Hände nicht in den Schoß legen", so Gusenbauer, denn jetzt gelte es, den Rückenwind der guten Konjunktur zu nutzen und man sehe, dass die Maßnahmen der Regierung greifen. ****

"Die große Herausforderung besteht darin, auf der einen Seite keinen Facharbeitermangel zuzulassen, und auf der anderen Seite, Menschen, die arbeitslos sind, wieder in Arbeit zu bringen", so der Bundeskanzler. Österreich rangiere mit einer derzeitigen Arbeitslosenquote von 4,4 Prozent an vierter Stelle in der EU. "Ein erster großer Schritt wurde in der Arbeitslosenbekämpfung angegangen, weitere werden folgen", erklärte der Bundeskanzler.

Versöhnung von Umwelt und Wirtschaft

Es habe in der Vergangenheit die Meinung geherrscht, dass Ökonomie und Ökologie sich gegenseitig behindern würden. "Heute haben wir die technologischen Möglichkeiten, die zur Versöhnung von Umwelt und Wirtschaft führen können", betonte Gusenbauer. Und mit dem Klima- und Technologiefonds der Bundesregierung geht es darum, die Entwicklung solcher Technologien zu fördern.

Zur weiteren Vorgangsweise stellte Gusenbauer klar, dass nach dem Beschluss im Parlament das Präsidium des Fonds konstituiert werde. Dieses werde dann auch die Posten der beiden Geschäftsführer ausschreiben und auf Bewerbungen warten. (Schluss) sl/js

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