NEWS-Umfrage zeigt: Mehrheit der Österreicher ist gegen ein generelles Rauchverbot.

Kdolskys Vorstoß für räumlich getrennte Nichtraucherzonen wird allerdings begrüßt.

Wien (OTS) - Kein anderes Thema bewegt die Österreicher zur Zeit mehr, als die Debatte um die künftige Rauch-Regelung in der Gastronomie. Fest steht: In Wirtshäusern mit einer Größe von über 75 Quadratmetern müssen in Hinkunft - per Gesetz - 40 Prozent der Fläche zu räumlich getrennten Nichtraucherzonen werden. So hat Gesundheitsministerin Andrea Kdolsy beschlossen.

Wie nun eine von NEWS in Auftrag gegebenen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts "market" ergibt, halten 65 Prozent der Befragten den Kdolsky-Vorstoß für gerade richtig dosiert, 19 Prozent ist er zu streng und gerade einmal neun Prozent der Österreicher fordern ein härteres Vorgehen von der Gesundheitsministerin.

Wie NEWS weiters in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe berichtet, fände ein generelles Rauchverbot à la Italien keine Mehrheit im Land: 54 Prozent sagen ganz klar Nein dazu. Für 41 Prozent ist ein allgemeines Ausdämpfen in allen Lokalen vorstellbar.

Und eigentlich, so zeigt ein weiterer Umfragewert, wären die Österreicher von weniger Zwang und mehr Freiwilligkeit im Umgang mit Rauchern am meisten angetan. 71 Prozent der Befragten deklarieren sich als Anhänger der spanischen Lösung. Auf der iberischen Halbinsel dürfen Wirte nämlich selbst wählen, ob sie ein Raucher- oder Nichtraucherlokal betreiben wollen und müssen dies klar kennzeichnen. Nur 24 Prozent der Österreicher können dieser Lösung nichts abgewinnen.

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