Kräuter: "Jetzt endgültig Kriminalfall Wolf"

Wolf machte neuerliche Falschangabe unter Wahrheitspflicht

Wien (SK) - Der SPÖ-Fraktionsführer Günther Kräuter kritisiert nach den heutigen NEWS-Enthüllungen, wonach Erich Wolf bis März 2004 Geschäftsführer der Red Bull Airshow war, den suspendierten "Ex-Airchief" Wolf aufs Schärfste. "Es handelt sich nun endgültig um einen 'Kriminalfall Wolf', denn der 'Ex-Airchief' hatte vor dem Eurofighter-Untersuchungsausschuss wörtlich behauptet: 'Ich habe 1997 das letzte Mal bei einer Luftfahrtveranstaltung im zivilen Bereich mitgewirkt. Das war am Flugplatz Wiener Neustadt, soweit erinnerlich. Das war ein Projekt zusammen mit Red Bull. Das war meine letzte diesbezügliche Tätigkeit.'", erläutert Kräuter. ****

Angesichts der neuerlichen Falschangabe breche auch die Verteidigungslinie zusammen, wonach Herr Wolf nichts von den Zahlungen Steiningers an Frau Frühstück-Wolf gewusst haben will. Der SPÖ-Fraktionsführer im Eurofighter-U-Ausschuss erklärt dazu:
"Mittlerweile kann, was die gerichtliche Beweiswürdigung betrifft, von einem sehr eindeutigen Gesamtzusammenhang ausgegangen werden. Erstens wird stets die erste Äußerung zu einem Vorgang für die glaubwürdigste gehalten - die ursprüngliche Aussage von Frau Wolf, ihr Mann habe "mit dem Erhard" (Steininger) geredet, ist dementsprechend von besonderer Bedeutung. Zweitens ist jede Glaubwürdigkeit des Herrn Wolf mittlerweile vollkommen zerstört." Der Zusammenbruch der wahrheitsswidrigen Verteidigungslinie des Trios Wolf, Frühstück-Wolf und Steininger sei für die juristische Bewertung der Ausstiegsmöglichkeiten jedenfalls von herausragender Bedeutung, so Kräuter abschließend. (Schluss) ps/mm

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