Jarolim: Harmonisierung des Schadenersatzrechts ist Gebot der Stunde

Justiz-Enquete: "Schadenersatzrecht im Rechtsvergleich - ein Überblick"

Wien (SK) - "Für das Projekt Europa und den Prozess der
Integration ist die Harmonisierung des Rechts und hier insbesondere des Schadenersatzrechts ein Gebot der Stunde", betonte SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim am Mittwoch im Vorfeld der heute stattfindenden Enquete "Schadenersatzrecht im Rechtsvergleich - ein Überblick". "Schließlich geht es hierbei um die Abgeltung des von Bürgerinnen und Bürgern erlittenen Unrechts." Die Enquete findet heute 15 bis 18 Uhr im Palais Epstein, Schmerlingplatz 7, 1010 Wien statt. ****

Verständlicherweise werde in der Europäischen Gemeinschaft in zunehmendem Ausmaß das Bedürfnis nach einer europaweiten Vereinheitlichung des Schadenersatzrechtes laut. "Die jeweiligen Schadenersatzregelungen der europäischen Mitgliedsstaaten weisen allerdings größere inhaltliche Unterschiede auf", erklärte Jarolim.

Am 28. Februar 2007 hat die von SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim initiierte Enquete des SPÖ-Parlamentsklubs "Brennpunkt Schadenersatz - Reformbedarf oder nicht" einen Überblick über die aktuelle Diskussion österreichischer Lehre und Gesetzgebung rund um die Reform des österreichischen Schadenersatzrechtes geboten. Nun wird ein Blick auf die aktuelle europäische und internationale Rechtslage getan. "Die mit namhaften nationalen und internationalen RechtsexpertInnen besetzte Diskussionsveranstaltung widerspiegelt die gegenwärtigen Tendenzen in der Europäischen Union, den einzelnen Mitgliedsstaaten und gibt auch einen Überblick über die Situation in den USA", betonte Jarolim.

Bei der Enquete werden referieren: Prof. Bernhard Koch (Universität Innsbruck), Prof. Martin Schmidt-Kessel, Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht der Universität Osnabrück, Walter Doralt vom Hamburger Max Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, Prof. Ingeborg Schwenzer, Ordinaria für Privatrecht der Universität Basel und Prof. Gerhard Wagner, Dekan der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bonn. (Schluss) up

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0007