Gegen FPÖ-nahen holocaustrevisionistischen "Rabbinerdarsteller" wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugs eingeleitet

Moishe Arie Friedmanns Werdegang ist von Gerichtsverfahren und Skandalen begleitet.

Wien (OTS) - 1.Infolge eines Konkurses verließ der US-Bürger Antwerpen vor einigen Jahren. Er versuchte sein Glück dann in Wien als "Rabbi", obwohl er keine fertige religiöse Ausbildung vorweisen konnte.

2.Er versuchte in der Folge sich eines Bethauses in der Lorbeergasse zu bemächtigen und verlor eine Besitzstörungsklage. Im Zuge dieses Vorfalls verschwanden zwei wertvolle Thorarollen, wobei das Verschwinden nie aufgeklärt werden konnte. Als der Bethausverein die Räumlichkeiten aufgab, schloss die Hausverwaltung, nachdem Friedmann freiwillig eine Verdopplung der Miete angeboten hatte, mit ihm einen Mietvertrag für die unbenutzten Räumlichkeiten und 2 Wohnungen ab. Seit Jahren schleppt sich ein Verfahren wegen Nichtbezahlung der versprochenen Mieten.

3.Auch für seine Privatwohnung in der Fruchtgasse blieb er Miete schuldig, weshalb ein Gerichtsverfahren anhängig ist.

4.Anlässlich der Bar Mitzva (jüd. Firmung) seines Sohnes, an der außer der Familie kein jüdisches Gemeindemitglied ob seiner Umtriebe teilnahm, wurden vom Ausland hinsichtlich seiner Aktivitäten uninformierte Gäste eingeflogen. Hotelrechnungen blieben unbezahlt. An der Feier in einem Luxusrestaurant nahmen als Ehrengäste Volksanwalt Stadler und der gerichtlich verurteilte ehemalige FPÖ-Bundesrat Gudenus teil. Die nicht bezahlte Rechnung führte zum jetzigen Betrugsverfahren.

5.Der Versuch, bei den Behörden die Anerkennung einer eigenen Kultusgemeinde zu erreichen, scheiterte nachdem die vorgelegten Unterschriftslisten nicht anerkannt wurden.

6.In der strengreligiösen Schule in der Malzgasse blieb er seit Jahren das Schulgeld für seine Kinder schuldig.

7.Er selbst verstärkte seine Kontakte zu rechtsradikalen und islamistischen Kreisen und begann sich auf einschlägigen Veranstaltungen über religiöse Vorschriften demonstrativ hinwegzusetzen, obwohl er sich als ultraorthodoxer "Rabbiner" ausgibt. Auch seine Kinder wurden von ihm entsprechend ideologisch anagitiert.Wie er seinen Lebensunterhalt und die Kosten für seine Rechtsverfahren finanziert ist unbekannt.

8.Nachdem er auf der Holocaustrevisionistenkonferenz in Teheran teilgenommen hatte, wurde er aus der Israelitischen Kultusgemeinde ausgeschlossen.Seine Kinder, die seine Frau bereits in die USA gebracht hatte, wurden nicht wieder in die Schule aufgenommen, nachdem seine Frau von ihm wieder zur Rückkehr bewogen werden konnte. Aufgrund seiner Zivilklage, die Kinder in die Privatschule wieder aufzunehmen, laufen mehrere Verfahren. Täglich kommt es vor der Schule Malzgasse zu von Friedmann provozierten Zwischenfällen, bei denen seine Kinder von ihm angehalten werden, gegen den Willen das Hauseigentümers, der ein Hausverbot erlassen hat, sich "gewaltsam" Zugang zur Schule zu verschaffen. Die Polizeibehörden werden dazu tagtäglich mit Anzeigen, die unrichtige Sachverhaltsdarstellungen beinhalten, von Friedmann behelligt.

9.Heute Mittwoch verletzte Friedmann beim Versuch seine Kinder gegen den Willen des Hausbesitzers und der Israelitischen Kultusgemeinde in das Schulgebäude zu drängen zwei Schülerinnen der Schule leicht und beschimpfte einen einschreitenden Beamten der Exekutive.

10.Eine Aufforderung des Stadtschulrates an ihn seine Kinder in eine öffentliche Schule zu schicken und Bemühungen des Jugendamtes blieben bis jetzt ohne Resultat.

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