Grundlagen für ein neues Landeskrankenhaus

Burgstaller: Das anspruchsvollste Gesundheits-Projekt in der Geschichte Salzburgs

Salzburg (OTS) - "Mit dem vorliegenden Masterplan SALK 2020 können sich die Salzburger Landeskliniken zu einem der modernsten und am stärksten patientenorientierten Krankenhäuser entwickeln. Es ist Zeit für eine ganzheitliche Planung", erklärte Gesundheitsreferentin Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller heute, Mittwoch, 2. Mai, bei der Präsentation des Masterplans.

Der zukünftige Bedarf der Patient/innen sei auch beim Masterplan Richtschnur gewesen. Die Mitarbeiter/innen des Zentralkrankenhauses erbringen Spitzenleistungen, mit den geplanten Investitionen werde sichergestellt, dass sowohl für Patient/innen als auch Mitarbeiter/innen zeitgemäße und qualitätsvolle Behandlungs- und Arbeitsbedingungen geschaffen werden. Durch den Strukturplan Gesundheit sei die Aufgabenteilung in Salzburg klar definiert: das Zentralkrankenhaus geht den Weg der Spezialisierung in Richtung Spitzenmedizin weiter.

Bei Übernahme des Krankenhausressorts sei sie mit einer Vielzahl an Investitionswünschen und einer nicht nachvollziehbaren Prioritätensetzung konfrontiert gewesen. Das sei der Anlass gewesen, eine Gesamtplanung in Auftrag zu geben, betonte Burgstaller. Ausgangslage sei eine technische Beurteilung der 102 Häuser der Salzburger Landeskliniken in den Bereichen Bautechnik, Haustechnik, Elektrotechnik und Leittechnik gewesen, erklärte Landeshauptfrau Burgstaller. Die Untersuchung habe ergeben, dass rund 280 einzelne Sanierungsmaßnahmen notwendig seien. Das reiche vom Operationssaal bis zum Lift, von den Fenstern bis zur Heizung. Die Analyse der Experten ist klar: Die Weiterentwicklung der teilweise bis zu 400 Jahre alten Pavillon-Anlagen wurde in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten ohne langfristige Zielvorstellung betrieben. Eine ganze Reihe von Objekten - vor allem im St. Johanns-Spital - seien mittel-und langfristig durch Neubauten zu ersetzen, da sie den Erfordernissen einer modernen Medizin nur mehr eingeschränkt gerecht würden und zum Teil eine schlechte Grundsubstanz aufweisen. Andererseits wurden in sehr viele dieser Objekte in den vergangenen zehn bis 15 Jahren maßgebliche Investitionen für teilweise sehr hochwertige Sanierungen eingebracht, ohne deren gesamte Lebensdauer dadurch zu verlängern.

"Wir haben deshalb schon in den vergangenen Jahren begonnen, größere und sinnvoll zusammenhängende Einheiten zu schaffen. Da ist das moderne Herz-, Lungen- und Tumorzentrum in der Neuen Inneren Medizin, das Eltern-Baby-Zentrum für die optimale Betreuung rund um die Geburt und die Chirurgie West mit der Orthopädie. Diesen Weg gehen wir jetzt mit dem Masterplan weiter", so Burgstaller. Die Salzburger Landeskliniken seien das starke Herz des Salzburger Gesundheitssystems: Von fast 160.000 Krankenhausaufenthalten (im Jahr 2005) ist jeder zweite einer in den SALK (St. Johanns-Spital 41 Prozent, Christian-Doppler-Klinik zehn Prozent).

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