SP-LehrerInnen: AHS-Gewerkschaft ist ÖVP-Gewerkschaft

Durch die Plattform "Vielfalt statt Einfalt" ist AHS Gewerkschafterin Scholik unglaubwürdig!

Wien (OTS) - Reinhard Dumser, Vorsitzender der
Sozialdemokratischen LehrerInnen Österreichs, sieht die gewerkschaftliche Disqualifikation der Vorsitzenden der AHS-LehrerInnen in der GÖD, Eva Scholik, bestätigt. Nach Dumser sei es ungeheuerlich, dass Scholik auf der Plattform "Vielfalt statt Einfalt" offiziell als AHS Gewerkschafterin gegen die Schule der Vielfalt auftrete. Dem nicht genug sei sie gem. Mediengesetz §25 sogar als Medieninhaberin der Plattform angeführt. "Es ist unfassbar, wie Scholik hier die Gewerkschaft missbraucht und ihr schadet", so Dumser, für den sich dadurch folgende Fragen aufdrängen: "Wen vertritt die AHS-Gewerkschaft? Nur ÖVP und FCG Mitglieder? Müssen BefürworterInnen der Schulreform nun aus der Gewerkschaft austreten?"****

Ganz im Gegenteil zu Scholik habe Bildungsministerin Claudia Schmied erkannt, dass Schule nicht durch parteipolitische sondern pädagogische Argumente und Überlegungen gestaltet werden müsse. Dies bedürfe einer breiten Diskussion, unter Einbindung der Betroffenen und der ExpertInnen und nicht einer, nur eine Meinung zulassenden, ÖVP-AHS-Gewerkschaftsseite. Dahingehend betonte Dumser, dass FSG AHS-Gewerkschafter Mag. Michael Zahradnik sicherlich nicht auf derartige Ideen käme, da sich dieser durchaus bewusst sei, dass er als Gewerkschafter alle Mitglieder zu vertreten und die Diskussion zuzulassen habe. Richtung AHS-Gewerkschaft strich Dumser abschließend hervor: "Ich erwarte mir, dass Scholiks Vorgehen innerhalb der Gewerkschaft Konsequenzen hat. Zum Wohle der Gewerkschaft!" (Schluss)

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