Sozialfonds unterstützt "Rufhilfe"

LR Schmid: Sicherheit für alleinstehende ältere Menschen

Bregenz (VLK) - Die im Jahr 2002 gestartete "Rufhilfe"-Aktion, die es alleinstehenden, älteren Menschen ermöglicht, im Notfall per Knopfdruck Hilfe zu alarmieren, verläuft weiterhin sehr erfolgreich. Für Personen mit geringem Einkommen übernimmt der Sozialfonds circa 70 Prozent der Kosten. "Bedürftigen Personen einen begünstigten Zugang zu gewähren ist eine soziale Notwendigkeit", betont Landesrätin Greti Schmid.

Rund 1.500 Geräte sind in Vorarlberg mittlerweile an die Notrufeinrichtung angeschlossen. "Diese ebenso einfache wie nützliche Überwachungs- und Alarmierungseinrichtung des Roten Kreuzes gibt insbesondere älteren, alleinstehenden Menschen ein Mehr an Sicherheit und kann lebensrettend sein", so Schmid.

Hilfe auf Knopfdruck

Die Rufhilfe besteht aus einem am Körper zu tragenden Sender in Form einer Armbanduhr und einer am Telefonnetz angeschlossenen Basis-Station. Betätigt man den Alarmknopf, wird automatisch eine Verbindung mit der Notrufzentrale in Feldkirch hergestellt. Die Möglichkeit der passiven Alarmierung stellt sicher, dass niemand über längere Zeit in einer Notlage unbemerkt bleibt. Für die Installation der Rufhilfeanlage, die aus einer Basisstation mit Freisprechanlage und dem Handsender besteht, genügen ein Festnetzanschluss und eine Steckdose.

"Dieses Gerät ist für ältere Menschen absolut empfehlenswert. Es vermittelt Selbstständigkeit und ein Gefühl von Sicherheit und auch eine Art Beziehungsnetz", appelliert Landesrätin Schmid.

Sozialfonds übernimmt 70prozentigen Kostenanteil

Damit auch Menschen mit geringem Einkommen von der erhöhten Sicherheit durch die Rufhilfe-Einrichtung profitieren können, gewährt der Sozialfonds einen 70prozentigen Kostenzuschuss: Von den monatlich anfallenden Kosten im Ausmaß von 33 Euro werden 23 Euro durch Zahlungen aus dem Sozialfonds rückvergütet. Die Kriterien für eine Inanspruchnahme des Zuschusses sind klar formuliert:
- Ausgleichszulagenempfänger
- kein frei verfügbares Vermögen;
- allein stehend; ohne Angehörige

"Sicherheit darf keine Frage des Preises sein", betont Landesrätin Schmid: "Es ist uns wichtig, dass auch weniger gut situierte Menschen in den Genuss der Nothilfe-Einrichtung kommen".

Sinnvolle Anschaffung

Die "Rufhilfe" kann beim Landesverband Vorarlberg des Roten Kreuzes, Telefon 05522/77000, angefordert werden. Für die Installierung sind lediglich ein eigener Telefonanschluss und eine 220V-Steckdose nötig.

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