Darabos: Steininger soll zur Aufklärung beitragen

Ankündigung, von Entschlagungsrecht wegen Anzeige gegen Airchief Wolf Gebrauch zu machen, ist "ungeheurlich"

Wien (BMLV) - Mit aller Vehemenz widerspricht
Verteidigungsminister Norbert Darabos den heutigen Aussagen des Anwalts von EADS-Lobbyisten Erhard Steininger. Anwalt Andreas Nöll hatte erklärt, dass Steininger aufgrund der Anzeige gegen Airchief Wolf bei der Staatsanwaltschaft im U-Ausschuss vom Entschlagungsrecht Gebrauch machen werde. "Diese Begründung ist ungeheuerlich", so Darabos, der betont, auf die Verfassung angelobt zu sein und Missstände in seinem Ressort prüfen und bei Vorliegen eines Verdachts zur Anzeige bringen zu müssen.

Der Verteidigungsminister weist darauf hin, dass Steininger eine Aussageverweigerung vor dem U-Ausschuss keinesfalls mit der Anzeige gegen Wolf begründen könne. "Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Erhard Steininger soll nach wochenlangem Versteckspiel endlich vor dem Ausschuss erscheinen und im Sinne der Aufklärung der Vorgänge rund um den Eurofighter-Kauf seine Aussagen wahrheitsgemäß tätigen", so Darabos, der abschließend darauf hinweist, dass Steininger selbst noch vor zwei Wochen brieflich und gestern gegenüber der APA angekündigt hatte, über seine Zahlungen an die Frau des suspendierten Airchiefs Auskunft geben zu wollen.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Landesverteidigung

Mag. Answer Lang
Pressesprecher des Verteidigungsministers
Tel: (01) 5200-20210
kbm.buero@bmlv.gv.at
oder
Presseabteilung
Tel: (01) 5200-20301
presse@bmlv.gv.at
http://www.bundesheer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLA0001