SPÖ, ÖVP und Grüne orten dringenden Handlungsbedarf bei Umsetzung des Kärntner Schulgesetzes

Gemeinsame Aufforderung an Uwe Scheuch, Teilungsziffern an das Kärntner Schulgesetz anzupassen

Klagenfurt (SP-KTN) - Es sei eine gemeinsame Forderung von SPÖ, ÖVP und den Grünen, alle Teilungsziffern für den Schulunterricht im aliquoten Verhältnis zur gesenkten SchülerInnenhöchstzahl von 25 pro Klasse herabzusetzen, sagte heute, Montag, der Klubobmann der SPÖ-Kärnten, LAbg. Peter Kaiser, nach einer Konsultation mit den Klubobmännern der anderen Parteien. Der Kärntner Schulreferent Uwe Scheuch müsse unverzüglich handeln und der Intention des rot-schwarz-grünen Landtagsbeschlusses Rechnung tragen, so Kaiser. "Die Trotzreaktion von Scheuch, der sich weigert, die Teilungsziffern den neuen gegebenen Umständen anzupassen, ist für uns unverständlich", berichtete der SP-Klubobmann von der einhelligen Meinung.

"Es kann nicht sein, dass sich der Wille zur Verbesserung in einer Verschlechterung niederschlägt", so Kaiser im Hinblick auf die Teilungszahl für den Gruppenunterricht, die entsprechend der neuen KlassenschülerInnenhöchstzahl geändert werden muss, da dies andernfalls sogar mehr Kinder pro Gruppe bedeutet. Nicht nur, dass das BZÖ im Landtag gegen die Senkung der KlassenschülerInnenhöchstzahl auf 25 gestimmt habe, werde nun auch die Umsetzung vom BZÖ-Schulreferenten verhindert, betonte Kaiser seinen Unmut über diese "Blockadepolitik" und appellierte auch im Namen von Klubobmann Raimund Grilc und Obmann Rolf Holub an den Schulreferenten, sich im Sinne aller Betroffenen endlich an die Arbeit zu machen.

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