ÖGJ-Maiaufruf: Oberste Priorität für die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit

Arbeit bringt Jugendlichen nicht nur Geld, sondern auch Selbstvertrauen

Wien (ÖGJ/ÖGB) - "Am Tag der Arbeit sollten wir auch an die mehr als 60.000 Jugendlichen denken, die keinen Arbeitsplatz haben. Für viele von ihnen ist Arbeitslosigkeit nicht nur ein wirtschaftliches Problem. Sie brauchen Arbeit auch, um sich als wertvoller Teil der Gesellschaft fühlen zu können, sagt der Vorsitzende der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ), Jürgen Michlmayr, anlässlich des morgigen Tages der Arbeit.=

"Die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit muss für die Bundesregierung oberste Priorität haben. Wir haben genug von den Schein- und Hinhaltemaßnahmen der vergangenen Jahre. Nun muss die im Regierungsprogramm versprochene Ausbildungsgarantie unverzüglich umgesetzt werden", verlangt Michlmayr.

ÖGJ-Forderungen zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit und Lehrstellenmangel

+ Rasche Umsetzung der im Regierungsprogramm fixierten Ausbildungsgarantie.
+ Mindestens 10.000 Plätze im Auffangnetz für Jugendliche, die keine Lehrstelle in einem Betrieb finden; davon 4.000 Plätze in Stiftungen und überbetrieblichen Lehrwerkstätten.
+ Recht auf Lehrabschluss im Auffangnetz.
+ Berufsausbildungsfonds: Finanzierung der Ausbildung durch alle Betriebe.
+ Schaffung eigener AMS für Jugendliche nach Wiener Vorbild in allen Bundesländern.
+ Keine zusätzlichen Möglichkeiten, Lehrlinge vorzeitig zu kündigen.(fk)

ÖGB, 30. April 2007
Nr. 280

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