Marek: Kritik von Caritasdirektor Landau an AMS ungerechtfertigt und unrichtig

Selbstverständlich werden arbeitsuchend gemeldete Jugendliche von AMS betreut - Qualifizierungsmaßnahmen inklusive

Wien (BMWA/OTS) - Unverständnis äußerte heute Staatssekretärin Christine Marek hinsichtlich der Kritik von Caritasdirektor Michael Landau am Arbeitsmarktservice (AMS) bezüglich der Betreuung von als arbeitsuchend gemeldeten Jugendlichen. "Selbstverständlich werden jugendliche Arbeitslose vom AMS betreut", so Marek. Gerade das AMS setze alle möglichen Hebel in Bewegung, um jungen Menschen, auch wenn sie keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld haben, einen guten Job zu vermitteln. Es sei auch absolut unrichtig, dass diese keinen Zugang zu Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik und damit Qualifizierungsmaßnahmen hätten. "Das Gegenteil ist der Fall", so Marek.

Bereits in den letzten Jahren habe das AMS im Rahmen der Aktion "Unternehmen Arbeitsplatz" einen wesentlichen Schwerpunkt auf Qualifizierungsmaßnahmen für Jugendliche gelegt. Die sinkenden Arbeitslosenzahlen sprechen auch für sich, so die Staatssekretärin. Ende März sei die Zahl der arbeitsuchend gemeldeten Jugendlichen zwischen 15 und 24 Jahren um 11,2 Prozent gesunken. Darüber hinaus bemühe sich das AMS durchaus erfolgreich über die "integrative Berufsausbildung" um die Eingliederung von benachteiligten Jugendlichen mit persönlichen Vermittlungshindernissen in das Berufsleben. "Die Kritik des Caritasdirektors ist deshalb sowohl ungerechtfertigt als auch unrichtig", so Marek.

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