13 Todesopfer im Straßenverkehr während der vergangenen Woche, davon 9 am Wochenende

Wien (OTS) - Das Bundesministerium für Inneres gibt für die 17. Woche d. J., vom 23. April bis zum 29. April 2007 auf Grund der Berichte der Bundespolizei über das vorläufige Unfallgeschehen mit tödlichem Ausgang auf dem österreichischen Bundesgebiet - im Vergleich zu den endgültigen Ergebnissen des Vorjahres - folgendes bekannt:

17. Woche 23.4. - 29.4.2007

Zahl der tödl. Unfälle Zahl der Verkehrstoten Anmerkung 12 13 Im Vergleich 2006 9 9 Wochenende 27.4. - 29.4.2007 Zahl der tödl. Unfälle Zahl der Verkehrstoten Anmerkung 8 9 im Vergleich 2006 6 6

Bei den tödlichen Verkehrsunfällen in der vergangenen Woche verloren 4 Pkw-Lenker, 1 Pkw-Insasse, 3 Motorrad-Lenker, 1 Motorrad-Mitfahrer, 1 Moped-Lenker, 1 Radfahrer und 2 Fußgänger ihr Leben.

Als vermutliche Hauptunfallsursachen dieser tödlichen Verkehrsunfälle mussten nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit (3), Überholen (4), Vorrangverletzung (1), Unachtsamkeit (1), Fahren auf falscher Fahrbahnseite (1), Fehlverhalten Fußgänger bei Eisenbahnkreuzungsanlage (1) und unbekannte Ursache (1) festgestellt werden.

Ein Fußgänger und ein Radfahrer kamen durch Fremdverschulden ums Leben. 4 der 12 Unfälle waren Alleinunfälle.

Ein tödlich verletzter Fahrzeuginsasse war nicht angegurtet.
5 der 12 tödlichen Unfälle wurden von jugendlichen Fahrzeuglenkern (16 bis 21 Jahre) verursacht.

Alle 3 tödlichen Motorradunfälle (4 Getötete) ereigneten sich am Wochenende.

Eine 55-jährige Radfahrerin wurde bei einem Kreuzungsunfall im Ortsgebiet von einem Lkw-Lenker beim Einbiegen übersehen ('Toter Winkel') und überrollt.

Verkehrstote (13) nach Straßenarten:
Autobahnen (0)
Schnellstraßen (0)
Landesstraßen B (9)
Landesstraßen L (3)
Gemeindestraßen (1)

Verkehrstote nach Bundesländern

Woche davon am Wochenende Burgenland 1 1 Kärnten 1 - Niederösterreich 1 - Oberösterreich 4 2 Salzburg - - Steiermark 4 4 Tirol 2 2 Vorarlberg - - Wien - - Österreich 13 9

Vom 1. Jänner bis zum 29. April dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 180 Verkehrstote (30-Tages-Fristabgrenzung berücksichtigt bis Ende März), im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 150 Menschen tödlich.

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