ÖVP-Offensiv 1 - Missethon: Unsere Kinder dürfen nicht Versuchskaninchen der SPÖ-Bildungspolitik werden

BM Schmied soll Verwirrspiel beenden und Konzepte auf den Tisch legen

Wien, 30. April 2007 (ÖVP-PK) „Unsere Kinder dürfen nicht die Versuchskaninchen der SPÖ-Bildungspolitik werden“, so ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon, der bei einem gemeinsamen Pressefrühstück mit der Wiener Stadträtin Mag. Katharina Cortolezis-Schlager im Rahmen von „ÖVP-Offensiv“ das Thema „Bildung“ in den Mittelpunkt stellte. Die SPÖ sei sich nicht bewusst, dass sie mit ihren Ankündigungen zum Thema Gesamtschule für ein „beträchtliches Chaos“ sorge und es zu einer „riesengroßen Verunsicherung bei Eltern“ komme. Missethon forderte weiters Bildungsministerin Schmied auf, das „Verwirrspiel“ zu beenden und Konzepte auf den Tisch zu legen. ****

„Bildungsministerin Schmied sorgt für enorme Verunsicherung, wenn sie nicht sagt, was sie mit der Gesamtschule will“, betonte Missethon. Er sei „schön langsam fassungslos über die Inhaltsleere zur Gesamtschule“, verwies Missethon auf die ORF-Diskussion „Im Zentrum“, in der Schmied sämtliche Antworten auf organisatorische und inhaltliche Fragen schuldig blieb. Er, Missethon, stellt sich die Frage, was hinter dem Konzept der Gesamtschule stecke. „Ich habe den Verdacht, dass in diesem von der SPÖ auch schon im Wahlkampf massiv propagierten Konzept neben der Überschrift nichts da ist. Sonst müssten schon längst Konzepte am Tisch liegen“, sagte Missethon. Er berichtete auch von „heftigen, negativen Reaktionen“, die in den letzten Tagen von verunsicherten Eltern in der ÖVP eingetroffen sind.

„Die Fragen der Schule sind sehr essenziell und damit spielt man nicht“, so Missethon weiter. Die SPÖ hat schon in einigen Bereichen nachhaltig bewiesen, dass sie gewisse Dinge nicht kann“, verwies Missethon auf die großen Skandale BAWAG, Konsum und Verstaatlichte. „Ich möchte nicht, dass das österreichische Bildungssystem ein ähnliches Schicksal erleidet.“ Die SPÖ agiere, als ob das jetzige Schulsystem „lauter Hascherl produziert – das Gegenteil ist aber der Fall“. Da die SPÖ in den letzten Jahren das Schulsystem „so verteufelt hat“, bleibe ihr nun nichts anderes übrig, als nun ein anderes System zu implementieren. „Dagegen wehren wir uns. Denn wir wollen eine Evolution, keine Revolution
des Schulsystems.“

„Unsere Position ist klar: Die ÖVP ist für ein vielfältiges System an Schultypen, damit Eltern zwischen verschiedenen
Schultypen wählen können – je nach Begabung der Kinder“, so Missethon. Bei Umsetzung der Gesamtschule gäbe es keine Volks- und Hauptschule, kein Gymnasium und keine Privatschule mehr. Die ÖVP ist gegen die Abschaffung dieser Schultypen. Missethon weiter: „Wir sind für eine innere Differenzierung in diesen Schultypen, damit Kinder in ihrer Entwicklung die beste Lernform und Entwicklungsmöglichkeit haben.“ Die ÖVP ist die treibende Kraft für „weitere, engagierte Reformen im Schulbereich“, so Missethon, der auch auf das Regierungsprogramm verwies, in dem sich die ÖVP zur Durchführung von Modellversuchen bekennt. „Wir stehen zum Regierungsprogramm – aber wir sind ganz klar gegen die flächendeckende Einführung der Gesamtschule.“

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