Burgstaller: Gemeinsame Schule freiwillig erproben

Wien (SK) - "Wir werden in Salzburg die gemeinsame Schule der 10-bis 14-jährigen freiwillig erproben. Es soll unterschiedliche Modelle für den städtischen und den ländlichen Bereich geben. Es sollen alle Schulpartner von Anfang an in die Modellerstellung mit eingebunden werden. Und ich werde mich bemühen, Günter Haider als Experten für dieses Modell zu gewinnen", erklärte heute, Montag, den 30.April die Präsidentin des Salzburger Landesschulrates (LSR) Landeshauptfrau Gabi Burgstaller. Sie habe dem geschäftsführenden Präsidenten des LSR Herbert Gimpl einen entsprechenden Auftrag erteilt, das Modell werde in den kommenden Monaten erarbeitet und soll bis Ende 2007 fertig sein. ****

Die tragenden Prinzipien für Salzburg seien Freiwilligkeit, die Einbindung von Schulpartnern und Experten wie Prof. Haider, sowie die Berücksichtigung der unterschiedlichen Ausgangslagen im städtischen und ländlichen Bereich. Bildungsreferentin Burgstaller will mit diesem Vorschlag auch einen Beitrag zur Versachlichung der Debatte leisten. "Es kann nicht sein, dass wir eine Ideologiedebatte auf dem Rücken der Schulkinder führen." Dass es möglich sei, die von vielen Bildungsexperten kritisierte - viel zu frühe - Selektion im Bildungswesen zu vermeiden, zeige ja auch das Land Salzburg, wo sich hervorragende Hauptschulen schon als die gemeinsame Schule für die 10- bis 14-jährigen bewährt hätten. (Schluss) js/mp

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