LTP Halder würdigt Leistung der Behindertensportler

Josef Fink neuer Präsident des Verbandes

Bregenz (VLK) - Anlässlich der Jahreshauptversammlung des Behindertensportverbandes Vorarlberg würdigte Landtagspräsident Gebhard Halder gestern, Donnerstag, die Leistungen der Sportlerinnen und Sportler. Der frühere Arbeiterkammer-Präsident Josef Fink trat beim Verband die Nachfolge von Christian Häusle als Präsident an.

Neben seinem sportlichen Schwerpunkt erfülle der Vorarlberger Behindertensportverband auch einen wesentlichen gesellschaftlichen und sozialen Auftrag, so Landtagspräsident Gebhard Halder: "Menschen, die aufgrund von verschiedenen Ereignissen mit einer körperlichen Behinderung konfrontiert werden, stehen vor neuen Herausforderungen. In dieser entscheidenden Phase geht der Versehrtensportverband aktiv auf die Betroffenen zu, versucht, sie für den Sport zu interessieren und ihnen auf diesem Wege neue Möglichkeiten und Herausforderungen für ein selbstbestimmtes Leben zu eröffnen".

LTP Halder sprach dem Behindertensportverband den Dank und die Anerkennung des Landes aus und hob besonders den beachtenswerten, ehrenamtlichen Einsatz des Verbandes hervor. Einen besonderen Dank richtete LTP Halder an den scheidenden Verbandspräsidenten Christian Häusle, der sich über Jahre hinweg für den Behindertensport stark machte und durch seinen Einsatz mit zu den großen Erfolgen beigetragen hat. Zum neuen Verbandspräsidenten wurde der frühere AK-Präsident Josef Fink gewählt. "Es ist erfreulich, dass sich Josef Fink in diesem Bereich des Sportes engagieren und einbringen möchte und sich als neuer Präsident zur Verfügung stellt", so Halder.

Der Vorarlberger Behindertensportverband ist derzeit Vorarlbergs erfolgreichster Sportfachverband. Das belegen die jüngsten Erfolge bei den Paralympics in Turin, wo Vorarlberg einmal Gold (Robert Meusburger/Slalom) und dreimal Bronze (Jürgen Egle/Slalom und Riesenslalom, Robert Fröhle/Super G) erringen konnte. Für Aufsehen sorgte die wohl einzigartige Teilnahme der Handbiker beim weltbekannten Extremsport-Ereignis "Race Across America". Die 4.912 Kilometer lange Strecke mit 33.400 Höhenmetern wurde in der Zeit von zehn Tagen und zwölf Minuten bewältigt.

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