Brinek: Im Bereich der Wissenschaft und Forschung sind wir auf dem richtigen Weg

ÖVP-Wissenschaftssprecherin: Budgetmittel wurden signifikant gesteigert

Wien (ÖVP-PK) - Die Mittel für Wissenschaft und Forschung steigen 2007 signifikant um 8,1 Prozent, 2008 um 10,8 Prozent. Das sagte heute, Freitag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Dr. Gertrude Brinek bei der Budgetdebatte zum Kapitel Wissenschaft und Forschung im Plenum des Nationalrats. ****

Die Universitäten bekommen mehr Geld. Allein die Globalbudgets weisen für 2007 bis 2009 eine Steigerung um 14,4 Prozent auf. Die Leistungsvereinbarungen (z.B. über das Studienangebot) zwischen Bund und jeder einzelnen Universität wurden erstmals auf jeweils drei Jahre abgeschlossen. "Das bringt den Unis Planungssicherheit." 500 Millionen erhalten sie für Investitionen in bauliche Maßnahmen. "Wenn das kein Fortschritt ist!", so Brinek in Richtung des Grünen Wissenschaftssprechers Dr. Kurt Grünewald. In anderen Ländern hingegen würden Universitäten geschlossen.

Noch nie gab es so viele Studierende; nie zuvor gab es mehr StudienanfängerInnen (WS 2006: 252.545). Auch die Zahl der AbsolventInnen sei auf Rekordniveau. Die Akademikerquote habe sich in den letzten 15 Jahren fast verdreifacht. "Wir sind also auf dem richtigen Weg", so Brinek.

Es sei zudem ein ausgesprochen positives Signal, dass sich sowohl Bundesminister Dr. Johannes Hahn als auch die Staatssekretärin Christa Kranzl zu Forschung und Entwicklung bekennen, verwies die Abgeordnete auf die Zusage der erhöhten Mittel für die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und dem Wissenschaftsfonds (FWF), der zentralen Institution zur Förderung von wissenschaftlicher Forschung. Über diesen werden neben anderen Exzellenzinitiativen wie beispielsweise dem Institute of Science and Technology (ISTA) Möglichkeiten der exzellenten Forschung geschaffen, wie wir sie vorher in diesem Bereich nie hatten.

Auch die Mobilitätsprogramme boomen, verwies Brinek unter anderem darauf, dass das Austauschprogramm "Erasmus" demnächst 20jähriges Jubiläum feiert. Österreich liege im Spitzenfeld, wenn es um gemeinsame Forschungsprojekte, Vereinbarungen oder universitäre Kontakte und Kooperationen gehe.

Erfreut zeigte sich Brinek auch, dass die Zahl der NachwuchswissenschafterInnen, vor allem der weiblichen, gestiegen sei. So gibt es im Vergleichszeitraum 2002 bis 2006 um 38 Prozent mehr Professorinnen und 25 Prozent mehr Dozentinnen. Die ÖVP-Wissenschaftssprecherin wies in diesem Zusammenhang auf das von Bundesminister Hahn vorgestellte Zehn Punkte-Programm zur Frauenförderung, das ein wichtiger Ansatz sei, um Frauen noch weiter in die Wissenschaft und Forschung zu bringen.

Wiener Abgeordnete regt Freifahrt für Studenten auf Wiener Linien an.

Abschließend ging Brinek auf eine Überlegung der "roten" Wiener Stadtregierung hinsichtlich einer Freifahrt auf Wiener Linien für Sozialhilfeempfänger ein. "Das könnte auch für Studierende gelten, schließlich bringen die der Stadt auch einen Nutzen", regte die Wiener Abgeordnete abschließend an.
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