Erstes öffentliches Auftreten des Österreichischen Kunstförderungsfonds (ÖKFF) bei der Viennafair am Stand der Universität für angewandte Kunst Wien

Wien (OTS) - Der "Nationalfonds zur Förderung der Entwicklung von Gegenwartskunst - Österreichischer Kunstförderungsfonds (ÖKFF)" tritt bei der diesjährigen Viennafair erstmals an die Öffentlichkeit. Der ÖKFF ist zu Gast am gemeinsamen Stand von MAK und Universität für angewandte Kunst (auch ein interessantes und zukunftsträchtiges Novum) teilte Rektor Gerald Bast von der Angewandten mit: "Ein Förderinstrument nach dem Muster der großen Fonds für die wissenschaftliche Forschung war längst überfällig. Man kann die Entwicklung der Kunst nicht ausschließlich dem Kunstmarkt überlassen - die Industrie hat ja Gott sei Dank auch kein Definitionsmonopol darüber, was Wissenschaft ist und wohin sie sich entwickelt."

Wie beim FWF sollen die Projektanträge an den ÖKFF aus Gründen der Qualitätssicherung ausschließlich von ausländischen GutachterInnen bewertet werden. Wesentliche Kriterien bei der Bewertung eines Projekts sind laut Antragsformular Originalität, Modellhaftigkeit, künstlerische Innovationsstärke und die potenzielle Wirkungskraft des Projekts auf die Entwicklung der Kunst und in der Gesellschaft.

MitarbeiterInnen der Universität für angewandte Kunst verteilen die Antragsformulare des ÖKFF bis Sonntag an die BesucherInnen der Viennafair und nehmen auch ausgefüllte Formulare zur Weiterleitung an den ÖKFF entgegen. Als vorläufige Postadresse des ÖKFF fungiert das Bundeskanzleramt. Die Einreichfrist endet am 30. Juni 2007. Die Entscheidung über die ersten Anträge wird vorbehaltlich der rechtzeitigen parlamentarischen Beschlussfassung im Dezember 2007 erfolgen.
"Ich bin eigentlich sehr zuversichtlich, dass das Parlament des Kulturstaates Österreich diesen Termin halten kann. Und je mehr gute Projekte eingereicht werden, desto größer wird die Motivation der Politiker sein." meinte Rektor Bast bei der Eröffnung der Viennafair.

Termin: 26.-29. April 2007 Ort: Messezentrum Wien Messeplatz 1, A-1021 Wien Halle A, Stand A 1201-1203

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