>VIENNAFAIR The International Art Fair FOCUSED ON CEE<: Kunst wird gekauft - Ausgezeichneter Start der VIENNAFAIR 2007

+++ Großer Andrang bei der Vernissage +++ Galerien mit den ersten Verkäufen sehr zufrieden +++

Wien (OTS) - Bereits vor dem Öffnen der Messehalle A für die zahlreichen Besucherinnen und Besucher der Professional Preview gab es auf der diesjährigen >VIENNAFAIR< einen Gewinner: der Messestand der Wiener Galerie layr:wuestenhagen contemporary wurde von der Jury (KommR Michael Hochenegg, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Wien, Dr. Agnes Husslein-Arco, Direktorin Österreichische Galerie Belvedere, Dr. Gerald Matt, Direktor Kunsthalle Wien und Nina Schedlmayer, Kunstkritikerin Profil und artmagazine) für den >VIENNAFAIR<- Galerienpreis der Wirtschaftskammer Wien ausgewählt und darf sich über ein Preisgeld in der Höhe von 5.000,-- Euro freuen.

Die nächste Entscheidung ließ nicht lange auf sich warten. Bereits wenige Minuten später konnte Edelbert Köb, Direktor des MUMOK Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, bekanntgeben, wer demnächst die Räume der MUMOK Factory bespielen wird: Aus der ZONE1 wählte Köb den in Bulgarien geborenen und in Wien lebenden Kamen Stoyanov, präsentiert von der jungen Galerie Dana Charkasi für eine Ausstellung im MUMOK und entschied sich letztendlich auch dafür, dessen Installation im Rahmen des Ankaufsfonds, den das Unternehmen Mondi Packaging dem MUMOK für die >VIENNAFAIR< zur Verfügung gestellt hat, für die Sammlung des Museums anzukaufen.

Kauffreudiges Publikum bei der Preview und der Vernissage

So erfreulich wie die >VIENNAFAIR 2007< begonnen hatte, verlief auch der Nachmittag mit der Professional Preview und die abendliche Vernissage, die nicht nur viele Besucher sondern vor allem kauffreudiges Publikum in die Halle A des MessezentrumWienNeu lockten. Die Galeristinnen und Galeristen waren voll des Lobes für die vielen interessierten Sammler, die auch für entsprechende Abschlüsse sorgten. Für die Galerie Spielhaus Morrisson aus Berlin war es "das beste Ergebnis, das wir je auf einer Messevernissage erzielt haben. Besonders freut uns, dass wir Kunstwerke an große amerikanische Sammlungen vermitteln konnten". Und die Galerie U7 aus Frankfurt war beeindruckt vom österreichischen Sammlerpublikum und konnte eine Installation von Simona Galeckaité an eine heimische Sammlung abgeben. Aber auch Newcomer auf der >VIENNAFAIR<, wie etwa die beinahe ausverkaufte Galerie Gazonrounge aus Athen oder die Galerie Bo Bjerggaard aus Kopenhagen, von der eine große Fotoarbeit Erik Steffensens in Wien bleiben wird, waren mit dem Eröffnungsabend mehr als zufrieden. Österreichische Teilnehmer nutzten ihren Heimvorteil und trennten sich von Arbeiten von Johanna Czernin, Lois & Franziska Weinberger oder Roman Signer (Galerie Martin Janda), einer Fotoserie von Elfie Semotan über Martin Kippenberger (Galerie Senn), Arnulf Rainer und Günter Brus (Galerie Curtze), Bernard Frieze und Herbert Brandl (Galerie nächst St. Stephan), Lois Renner (Mario Mauroner Contemporary Art), Gerold Tagwerker (Galerie Grita Insam), Bianca Regl, Martin Schnur (Galerie Lukas Feichtner), Walter Niedermayr (Galerie Meyer Kainer) und die Galerie Krinzinger muss sich nun überlegen, wer den Zuschlag auf eine mehrfach reservierte Arbeit von Jonathan Meese bekommt. Für die Sammlung der Albertina erwarb Direktor Klaus Albrecht Schröder eine Arbeit von Brigitte Waldach bei der Berliner DNA Galerie und Reinhard Platzer, Vorstandsvorsitzender der Kommunalkredit Austria AG entschied sich im Rahmen des VIENNAFAIR ANKAUFSPOOL für zwei Arbeiten von Andreas Leikauf bei der Galerie Ernst Hilger und eine Arbeit von Alexandra Huber bei der Galerie Chobot, die ebenfalls in die Sammlung der Albertina gehen.

Kunst-Prominenz bei der Vernissage

Die erfreulichen Verkaufsergebnisse können auch nicht verwundern, angesichts der vielen österreichischen wie internationalen SammlerInnen und MuseumsdirektorInnen, die sich am Vernissagenabend auf der >VIENNAFAIR< ihr Stelldichein gaben: Susan und Michael Hort (USA), Iara Boubnova, Direktorin des Institute of Contemporary Art (ICA) Sofia, Kuratorin Juli Carsen (USA), Don und Mera Rubell (USA), Jason Rubell (USA), Karl Heinz Essl, Direktor, Sammlung Essl mit Frau Agnes, Maria und Walter Holzer, Michael Klaar, Nikolaus Lehner, Franz und Sigrid Wojda, Roman und Margot Fuchs, Christa Steinle, Künstlerische Leiterin der Neuen Galerie Graz im Landesmuseum Joanneum, Christine Kintisch, Künstlerische Leiterin der Bawag Foundation, Wien, Sabine Breitwieser, Künstlerische Leiterin, EA Generali Foundation, Wien, Carl Aigner, Direktor des Niederösterreichischen Landesmuseums, St. Pölten, Romana Schuler, Geschäftsführerin des neuen Museumszentrum Mistelbach fanden sich ebenso auf Österreichs wichtigster Kunstmesse ein wie die Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, Brigitte Jank, und Vizepräsident Michael Hochenegg, Boris Marte, Gruppenleiter des Konzern-Sponsoring der ERSTE BANK mit Stellvertreterin Christine Böhler, Wolfgang Zinggl, Kultursprecher der Grünen und Abgeordneter zum Nationalrat, Johannes Hahn, Bundesminister für Wissenschaft und Forschung, Thomas Jakoubek, Vorstand der WED AG, Mariusz Jan Demner, Chef der Werbeagentur Demner, Merlicek & Bergmann und seine Marika, Martin Traxl, Leiter der ORF-TV-Hauptabteilung Kultur, Peter Noever, Direktor des MAK, Gerald Bast, Rektor der Universität für angewandte Kunst, Barbara Baum, Leiterin des STRABAG Kunstforum, Brigitte Kösser, Leiterin der Initiative Wirtschaft für Kunst, Kunsthallen-Direktor Gerald Matt und Stella Rollig, Direktorin des Lentos Kunstmuseum Linz.

"Es war ein rundum gelungener Vernissagenabend und ein hervorragender Start für die dritte >VIENNAFAIR<. Wir sehen mit Zuversicht auf die kommenden Messetage und sind überzeugt, dass sich der Erfolg fortsetzen wird", freut sich DI Matthias Limbeck, themenverantwortlicher Geschäftsführer der Reed Exhibitions Messe Wien, über den fulminanten Auftakt zur >VIENNAFAIR 2007<.

Weitere Programmpunkte der > VIENNAFAIR 2007 <
Die Schnittstelle von Kunst und Werbung als Thema

Kunst und Werbung beeinflussen sich seit jeher gegenseitig. Mit der immer schnelleren Entwicklung unserer Kommunikationstechnologien hat sich auch das Verhältnis dieser beiden Bildwelten grundlegend gewandelt. In Kooperation mit IAA Austria, International Advertising Association - Austrian Chapter wird die Podiumsdiskussion "Die Wechselbeziehung zwischen Kunst und Werbung" am Freitag, dem 27. April von 14.00 bis 16.00 Uhr im UNIQA-Auditorium Halle A, Kooperationen und Gegenspositionen thematisieren. Es diskutieren:
Tibor Barci, Präsident CCA, Creativ Club Austria / Katharina Boesch, section.a art.design.consulting / Mariusz Jan Demner, Vizepräsident IAA, Demner, Merlicek & Bergmann / Marko Lulic, Künstler / Hans Peter Wipplinger, Direktor Museum Moderner Kunst Passau - Stiftung Wörlen. Moderation: Mag. Max Palla, Präsident IAA Austria. Podiumsdiskussion (in deutscher Sprache)

Internationale KuratorInnen diskutieren die Attraktivität von Biennalen

Weltweit wurden bisher über 150 Kunst-Biennalen und Kunst-Triennalen gegründet. Die Allererste fand 1895 in Venedig statt, gut 50 Jahre später folgte die Sao Paulo Biennale, die 2006 zum 27. Mal stattfand, 1968 entstand die heute noch immer wenig bekannte India Triennale New Delhi, 1973 folgte Sydney, elf Jahre später die heute wichtigste Biennale für lateinamerikanische Kunst, La Biennial de la Havanna. Seit den 90er Jahren ruft jedes Jahr mindestens eine weitere Stadt ihre Biennale, Triennale oder Quadriennale aus - 2006 erstmals die Singapur Biennale, heuer erstmals die Athen Biennale. Was macht dieses periodische Ausstellungssystem so attraktiv?
Die AICA Österreich (Internationale Kunstkritiker Vereinigung) veranstaltet im Rahmen der >VIENNAFAIR 2007< am Samstag, den 28. April 2007 von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr in der VIP-Lounge im MessezentrumWienNeu in der Halle A eine halbtägige Diskussionsveranstaltung zum Thema "Warum Biennalen?".

Die >VIENNAFAIR 2007< im MessezentrumWienNeu ist noch bis einschließlich Sonntag, 29. April von 12.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Näher Informationen unter www.viennafair.at.

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