Grüne Wien: Schluss mit Stop-and-Go Politik bei Gesamtschule

Jerusalem befürchtet, dass SPÖ längst wieder im Begriffe sei, zurückzurudern

Wien (OTS) - "Die SPÖ ist aufgefordert mit einer Zunge zu reden", fordert die Schulsprecherin der Grünen Wien, Susanne Jerusalem, am liebsten wäre ihr jene von Stadträtin Laska, die in Sachen Gesamtschule ihre pädagogische Kompetenz ins Spiel gebracht und für ganz Wien flächendeckend die Gesamtschule angekündigt habe. "Ein Nebeneinander von AHS, Hauptschulen und Gesamtschulen ist Nonsens, denn Gesamtschule bedeutet, dass alle hingehen", betont Jerusalem. Wenn die ÖVP immer wieder damit anfange, dass es ein Nebeneinander aller dieser Schularten geben solle, beweise sie damit nur, dass sie nicht die Spur einer Ahnung habe, was Gesamtschule überhaupt sei.

Jerusalem befürchtet derzeit, dass die SPÖ längst wieder im Begriffe sei, heftig zurückzurudern. Offensichtlich sei zwischen den einzelnen ProtagonistInnen nichts vorher abgesprochen gewesen, auch die Meldung von Stadtschulratspräsidentin Brandsteidl, man müsse zuerst die LehrerInnenausbildung reformieren. gehe leider in diese Richtung. Denn diese Forderung würde die Einführung der Gesamtschule auf den Sankt Nimmerleinstag verschieben.

"Wien hat faktisch über Nacht ganz ohne Zweidrittelmehrheit aus allen Hauptschulen KMS gemacht, warum sollte das Kunststück nicht auch bei der Gesamtschule gehen?". Bevor in der Sache noch mehr Chaos entstehe, sollte einmal juristisch geprüft werden, was ohne die hochgradig verwirrte ÖVP überhaupt möglich sei, so Jerusalem abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat
Erik Helleis
Tel.: (++43-1) 4000 - 81766
Mobil: 0664 52 16 831
mailto: erik.helleis@gruene.at
http://wien.gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GKR0001