ÖSTERREICH: Zu wenig Schutz für Nichtraucher in Lokalen und Ämtern

Schockierender Bericht des Gesundheitsministeriums über Schutzzonen

Wien (OTS) - Die österreichischen Gastronomiebetriebe haben die Vereinbarung über den freiwilligen Schutz von Nichtrauchern in Lokalen nicht erfüllt. Überdies sind mehr als die Hälfte der öffentlichen Räume nur unzureichend mit Hinweisen auf Rauchverbot beschildert. Dies ergibt eine Erhebung des Gesundheitsministeriums, wie die Tageszeitung ÖSTERREICH in ihrer Donnerstag-Ausgabe berichtet.

Um Nichtraucher zu schützen, sollten in 90 Prozent aller Lokale ab 75 Quadratmetern Geschäftsfläche 40 Prozent der Sitze für Nichtraucher reserviert sein. Wie die Erhebungen des Gesundheitsministeriums in rund 1.200 Lokalen zeigen, wird diese freiwillige Selbstverpflichtung jedoch nur von 41 Prozent der Gastronomiebetriebe in Wien (Tiefstwert im Bundesländer-Vergleich) und von 73 Prozent in Vorarlberg (Höchstwert) erfüllt. Unzulängliche Beschilderung mit Rauchverboten erhob der Ministeriums-Bericht in 56 Prozent der Ämter und 60 Prozent der Spitäler.

Da die Selbstverpflichtung der Gastronomie nicht eingehalten wurde, wird Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky nun eine gesetzliche Regelung für Nichtraucher-Zonen vorlegen.

Rückfragen & Kontakt:

Fellner Media

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FEL0003