Neugebauer: ÖVP will differenziertes Schulsystem statt flächendeckende Einführung der Gesamtschule

Flächendeckende Einführung der Gesamtschule nur mit Zwei-Drittel-Mehrheit möglich

Wien, 25. April 2007 (ÖVP-PK) “Die ÖVP will ein differenziertes Schulsystem anstatt eine flächendeckende Einführung der Gesamtschule – diese wäre überdies nur mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit im Nationalrat möglich. Außerdem ist zu beachten, dass an maximal fünf Prozent unserer Schulen Schulversuche durchgeführt werden dürfen“, sagt ÖVP-Bildungssprecher Fritz Neugebauer. Die ÖVP bekennt sich in aller Klarheit zum differenzierten Schulsystem in Österreich. ****

Fakt ist, dass sich das differenzierte Schulsystem in Österreich bewährt hat: „An der Freiheit der Eltern, den Schultyp wählen zu können, darf nicht gerüttelt werden. Unser Bildungssystem mit Hauptschule und Gymnasium hat sich als gut und erfolgreich erwiesen“, so Neugebauer, der sich dafür ausspricht, „die jetzigen Versuche nicht gleich abzulehnen“, aber auch von der „Notwendigkeit der Evaluierung bisheriger Versuche in diese Richtung“ spricht.

„Die Ergebnisse bisheriger Versuche sind von Bildungsministerin Schmied zu prüfen, vorzulegen und in den laufenden Prozess einzubinden. Außerdem ist laut Regierungsprogramm eine Experten-Gruppe einzurichten. Die Eltern haben ein Recht darauf, von den bisherigen Ergebnissen der Schulversuche zu erfahren – ansonsten würde Schmied klar gegen die Interessen der Eltern und Schüler auftreten“, so der ÖVP-Bildungssprecher, der in Erinnerung rief, dass solche Versuche im Ausland nicht von Erfolg gekrönt waren: „Es reicht der Blick nach Deutschland, wo solche Versuche wieder eingestellt wurden.“

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