Torta: Bildungsministerin braucht Nachhilfe

BM Schmied hat weder das Regierungsübereinkommen gelesen, noch kennt sie das Schulgesetz

KLAGENFURT (OTS) - "Ich bin entsetzt, wer sich in diesem Land zum Thema Bildung äußert, denn die Bundesministerin für Bildung weiß nicht, was im Regierungsübereinkommen von SPÖ und ÖVP steht", sagt heute VP-LGF Siegfried Torta. Denn im Regierungsübereinkommen, dass die SPÖ unterschrieben hat, der bekanntlich BM Schmied angehöre, steht deutlich, dass Eltern auch in Zukunft die Wahlfreiheit in der Ausbildung haben müssen.

"Wahlfreiheit heißt, differenziertes Schulsystem und nicht Einheits-Brei", weist Torta hin. Außerdem wisse BM Schmied nicht, dass im selben Regierungsübereinkommen festgehalten wurde, dass sämtliche bestehenden Schulversuche zu evaluieren seien. "Schmied ist dem BZÖ auf den Leim gegangen, anders ist ihr Vorstoß, der mit dem Regierungsübereinkommen nicht zusammenpasst, nicht zu verstehen", so Torta.

Auch das Schulgesetz habe Schmied nicht gelesen, denn da ist festgehalten, dass nur 5% der Schulen an Schulversuchen teilnehmen können und dass dort zwei Drittel der Eltern einverstanden sein müssten. "Zum Glück kann die Bildungsministerin mit dem BZÖ nicht schalten und walten, wie es ihr beim Sonntagsfrühstück einfällt", hält Torta fest.

Selbst die Pisa-Studie belege, dass Österreichs Gymnasiasten die besten in Europa seien. "SPÖ und BZÖ wollen einen Schritt zurück machen, doch erhält ihre Bildungspolitik einen Fleck", weist Torta hin. Die Bildungsministerin solle endlich Nachhilfestunden in ihrem Fach nehmen. (Schluss)

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