Martinz: ÖVP lehnt Gesamtschule ab

Schulgesetz verlangt Zustimmung der Eltern zu Schulversuch, in Kärnten dürfen nur 5% der Schulen an Schulversuch teilnehmen.

KLAGENFURT (OTS) - "Die ÖVP lehnt den Einheits-Brei in der Bildung ab. Wir dürfen in der Bildung keinen Rückschritt machen", sagt heute LR Josef Martinz. Zumal im Regierungsübereinkommen des Bundes steht, dass die Wahlfreiheit im Bildungsbereich bestehen bleiben müsse.

Weiters stünde im Regierungsübereinkommen, das auch die SPÖ unter-schrieben hat, dass es keine neuen Schulversuche geben, sondern bereits vorhandene evaluiert werden sollten. "Die Gesamtschule ist eine Investition in die Bildungs-Bürokratie, aber nicht in die Bildung unserer Kinder", sagt Martinz.

Martinz erinnere das BZÖ an das Schulgesetz: Es dürfen in Kärnten laut Gesetz nur 5% der Schulen an einem Schulversuch teilnehmen. "Weiters müssen zwei Drittel der Eltern mit dem Schulversuch auch einverstanden sein", weist Martinz hin. Das BZÖ solle auch einen Vorschlag auf den Tisch legen, wie es mit den Hauptschulen in den Bezirken umgehen werde, wo es kein Gymnasium gibt, oder wie das Problem Dienstrecht gelöst werde.

Die ÖVP stelle sich gegen jeden Zwang im Schulsystem. Auch die Eltern würden sich Umfragen zu Folge zu 70% gegen einen Einheitsbrei in der Bildung aussprechen. "Die ÖVP steht für die Beibehaltung der Wahlfreiheit, für eine bessere Lehrerausbildung sowie für mehr Qualität in der Lehrplanerstellung und für die Erhaltung eines vielfältigen und differenzierten Schulsystems", erklärt Martinz. (Schluss)

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