Moser: Faymann muss gegen Geschwindigkeits-Rausch auf Österreichs Straßen rigoros vorgehen

Grüne: Null-Verkehrstote durch konsequentes Handeln erreichbar

Wien (OTS) - Anlässlich der internationalen Verkehrssicherheits-Woche vom 23. bis 29. April fordert die Verkehrssprecherin der Grünen, Gabriela Moser, Minister Faymann auf, "endlich das Rasen auf Österreichs Straßen, die Hauptursache für tödliche Verkehrsunfälle, konsequent zu bekämpfen". Ein umfassendes Paket zur Erreichung des Ziels, keine Verkehrstoten, wurde von den Grünen im Parlament beantragt.

"Konsequente Verkehrskontrollen, gekoppelt mit einer Reform des Vormerksystems, gelten als wirksame Instrumente gegen das Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit. Deshalb sollen Geschwindigkeitsdelikte, Telefonieren am Steuer und Nichtangurten ins Vormerksystem aufgenommen werden", fordert Moser.

Verkehrsunfälle sind nach wie vor die häufigste Todesursache bei den 18- bis 24-Jährigen. Deshalb muss das Mehrphasenausbildungs-Modell für MopedlenkerInnen analog zu den Pkw-Führerscheinanfängern eingeführt werden. Denn im Jahr 2006 gab es 1.378 Mopedunfälle, davon 29 Prozent mit 15-Jährigen MopedfahrerInnen, dies ist eine exorbitante Zunahme um 600 Prozent seit dem Jahr 2002. "Minister Faymann muss die "Vision Zero" - null Verkehrstote - genauso wie in Schweden zum Ziel der Verkehrssicherheitspolitik erklären und konsequente Umsetzungsschritte setzen", erklärt Moser.

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