Strache gegen Einführung der Gesamtschule

FPÖ warnt vor Nivellierung nach unten

Wien (OTS) - Entschieden gegen die Einführung einer Gesamtschule hat sich heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache aus gegebenem Anlass ausgesprochen. Mit dem Pilotprojekt in Kärnten zeige Landeshauptmann Haider, dass er mit freiheitlichen Grundsätzen wirklich nicht mehr das Geringste am Hut habe.

Strache befürchtet bei einer Gesamtschule eine Nivellierung nach unten. Die Qualität des Unterrichts könne auf diese Weise nicht mehr gewährleistet werden. Auch die Eltern würden sich in ihrer überwiegenden Mehrheit dagegen aussprechen. Es sei völlig unstatthaft, auf dem Rücken von Kindern und um den Preis von deren Zukunft derartige Experimente zu starten.

Zudem zeige die Analyse der letzten PISA-Ergebnisse in Deutschland, dass die Bundesländer mit Gesamtschule tendenziell schlechter abschneiden als jene mit differenziertem System und damit das Gesamtergebnis Deutschlands verschlechtern würden. Dazu komme noch das Faktum, dass in den meisten Ländern mit Gesamtschulsystem das PISA-Ergebnis noch schlechter gewesen sei als in Österreich. "Die österreichischen AHS zählen im internationalen Vergleich noch immer zum Spitzenfeld", betonte Strache. Die Einführung der Gesamtschule würde zu einer Abschaffung der sehr erfolgreichen AHS-Unterstufe führen.

Der Kärntner FPÖ-Nationalratsabgeordnete Karlheinz Klement erklärte, dass Haider einmal mehr beweise, dass er längst kein Freiheitlicher mehr sei und diesen Namen nur mehr verwende, um in Kärnten Wählertäuschung zu betreiben. Die Kärntnerinnen und Kärntner würden sich sehr genau merken, dass Haider das Bundesland jetzt zur Spielwiese linker Schulexperimente mache.

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