Laska, Brandsteidl: gesicherte Qualität der Lehrerfortbildung

Pädagogisches Institut der Stadt Wien geht in Pädagogischer Hochschule Wien auf

Wien (OTS) - Die Qualität der Lehrerfortbildung in Wien muss und wird auch unter neuen Rahmenbedingungen auf dem gewohnt hohen Niveau weitergeführt werden, so dass sie allen Anforderungen entspricht. Das bestätigten Vizebürgermeisterin Grete Laska und Stadtschulrats-Präsidentin Dr. Susanne Brandsteidl am Montag in einem Pressegespräch, in dem sie zu den veränderten Rahmenbedingungen angesichts der Überführung der Aufgaben des Pädagogischen Instituts der Stadt Wien an die Pädagogische Hochschule Wien mit dem Schuljahr 2007/08 Stellung nahmen. Auch die Gründungsrektorin der PH Wien, Dagmar Hackl bestätigte, der Weiterbildung an ihrem Haus beste Voraussetzungen schaffen zu wollen. Die PH Wien befindet sich in der Grenzackergasse 18 in Wien 10, die Räumlichkeiten des Pädagogischen Instituts der Stadt Wien können in der Übergangszeit noch genutzt werden.****

Hatte es in Wien bisher mit dem Pädagogischen Institut eine eigene, bewährte Institution der Lehrerfortbildung neben der Bundeseinrichtung gegeben, so werden die Aufgaben des Pädagogischen Instituts nun aufgrund des Hochschulgesetzes 2005, das die Aus- und Fortbildung der Lehrer in der Pädagogischen Hochschule bündelt, in diese Bundesinstitution übergeführt. Es gebe bei dieser komplexen Aufgabe natürlich umfangreiche programmatische sowie Sach- und personelle Herausforderungen zu lösen, so Laska und Brandsteidl, doch unter Mithilfe aller beteiligten Institutionen und Personen werde es gelingen, die bisherigen Qualitäten der Weiterbildung der Lehrer auch in der neuen Organisationsform fortzuführen.

Dabei müsse auch auf die besonderen Bedürfnisse in Wien, die aus der urbanen Situation erwachsen, darunter die Bilingualität eines hohen Prozentsatzes der Schüler, Integrationsfragen und Individualisierung des Unterrichts Rücksicht genommen werden. Generell müsse man die Qualitäten des durch lange Jahre bestens arbeitenden Pädagogischen Instituts der Stadt Wien mit seinen zahlreichen Kursen und Teilnehmern von Veranstaltungen in die neue PH des Bundes einbringen.

Laska und Brandsteidl machten allerdings auch kein Hehl daraus, dass die der Änderung zu Grunde liegende gesetzliche Grundlage der letzten Bundesregierung für sie kein Optimum sei. Entsprechend dem von ihnen bevorzugten Ansatz einer gemeinsamen Schule für die Sechs bis 15-Jährigen hätten sie auch eine gemeinsame Ausbildung für alle Lehrer bevorzugt, während derzeit entsprechend dem Auseinanderdriften im Schulsystem - "Selektion statt Förderung", so Laska - auch eine getrennte Lehrerausbildung angeboten wird. Laska sprach sich auch dafür aus, dass die Kindergartenpädagogik, die Situation an der Schnittstelle von Vorschulzeit und Schulzeit sowie die Freizeitpädagogik , Elemente der Musikalität und Kreativität in einem gesamtpädagogischen System und damit in der Lehreraus- und Fortbildung entsprechend berücksichtigt werden sollten. (Schluss) gab

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