Landstraßer Markt - SP-Yilmaz: "Spezialitäten-Eck in neuem Zentrum sichert Produktvielfalt"

Yilmaz: VP-Unterschriften sind Beweis für richtigen Weg der Stadt und des Bezirks für zeitgemäße Nahversorgungseinrichtungen

Wien (SPW-K) - "Selbstverständlich nimmt die Stadt Wien den Wunsch nach gutsortierten Einkaufsmöglichkeiten von 12.000 Unterstützern -oder wie viel es tatsächlich sein mögen - ernst. Auch die Zukunft der Marktstandler ist angesichts der Ablösesumme von neun Millionen Euro gesichert. Sei es für den wohlverdienten Ruhestand oder als Basis für einen Neustart - beispielsweise im angedachten Spezialitäten-Eck im neuen Gebäude, einem der attraktivsten Standorte der Stadt", reagiert die Vorsitzende des für Märkte zuständigen Gemeinderatsausschusses Nurten Yilmaz. "Das Beharren der ÖVP auf einem Marktgebiet nur des Marktes Willen ist jedenfalls nicht nachvollziehbar. Stichhaltige Argumente dafür ist VP-Tschirf auch heute schuldig geblieben."

Für die Neugestaltung des Bereiches Wien-Mitte ist eine Bauzeit von drei bis vier Jahren zu veranschlagen. Das ist für die StandlerInnen der Landstraßer Markthalle nicht zu verkraften. Die Markthalle hätte schon alleine aus diesem Grund keine Überlebenschance. Die Stadt Wien hat daher rechtzeitig reagiert und sorgt für entsprechende Lösungen für die MarktstandlerInnen - zum Einen durch faire Ablösen, zum Anderen bemüht sich das Marktamt um entsprechende Ersatzstandorte. Für jene die bleiben wollen, wird im neuen Zentrum ein eigener Spezialitäten-Bereich geschaffen. Während der Bauarbeiten sind Verkaufsflächen in Containern denkbar.

"All das und mehr wurde bereits in der jüngsten Sitzung der Landstraßer Bezirksvertretung mehrheitlich beschlossen. Der ÖVP ist dazu nichts weiter eingefallen, als wehleidig zu reagieren. Jedenfalls ist jede weitere Unterschrift, die die VP sammelt, ein Beweis für den richtigen Weg, den der Bezirk und die Stadt beim Projekt Wien-Mitte beschreiten. Denn den Menschen ist egal, ob sie ihre Spezialitäten in einem Marktgebiet oder in einem Spezialitäten-Bereich einkaufen", erklärt Yilmaz.

Unverständlich bleibt für die Ausschuss-Vorsitzende weiterhin die VP-Forderung nach Steuergeldverschwendung: "Sonst geht der ÖVP der Rückzug der öffentlichen Hand nicht weit genug - nur im Fall des Landstraßer Markts beharren Tschirf und Co auf ihrer steuerzahler-und konsumentenfeindlichen Haltung."

Absurd ist für Nurten Yilmaz auch der Tschirf'sche Vorschlag, die Ablösesumme von neun Millionen Euro nicht den Standlern zukommen zu lassen, sondern in die Markthalle zu investieren. "Eine Generalsanierung kostet bis zu 20 Millionen Euro, außerdem würde der jährliche Abgang weiterhin 1,4 Millionen Euro betragen. Da ist mir lieber, die Standler werden ordentlich abgefertigt und in Wien-Mitte entsteht ein zukunftsträchtiges Zentrum, mit dem Kunden und Standler zufrieden sind", betont die Ausschussvorsitzende Nurten Yilmaz.

Zum angeblich "überdimensionierten Einkaufszentrum", das die ÖVP in Wien-Mitte befürchtet, verweist Yilmaz auf den jüngsten Beschluss im Bezirks-Bauausschusses: "Von den in der Widmung möglichen 31.900 Quadratmetern Geschäftsflächen werden nur 15.427 Quadratmeter genutzt - also ziemlich genau die Hälfte des Möglichen. Zum Vergleich: die Landstraßer Galleria verfügt über rund 25.000 Quadratmeter Geschäftsflächen." (Schluss)

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