Murauer: Darabos stellt Sicherheitsrisiko für Österreich dar

Saab-Lobbying in der SPÖ?

Wien, 23. April 2007 (ÖVP-PD) „Darabos mutiert zum Sicherheitsrisiko für Österreich. Erste Priorität kann nicht der Ausstieg aus dem Eurofighter-Vertrag sein. Die Vorgangsweise des Bundesministers für Landesverteidigung ist fahrlässig und entspricht nicht den Interessen des Landes“, sagt ÖVP-Wehrsprecher Walter Murauer. Die Sicherheit der österreichischen Bevölkerung muss für den Verteidigungsminister an erster Stelle stehen. „Darabos führt einen Privatkrieg gegen die Eurofighter ohne seinen Parteichef Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und der Bundesregierung. Nur um parteipolitische Interessen zu wahren, darf Darabos nicht
die Verfassung und das Regierungsübereinkommen ‚vergessen’“, so Murauer. ****

„Die Verflechtungen zwischen der Sozialdemokratie und dem Saab-Konzern müssen hinterfragt werden“, sagt Murauer. Die gemeinsame Pressekonferenz (10. Mai 2002) von Saab und der SPÖ im SPÖ-Klub ist ein Indiz für die bestehenden Verbindungen. Die SPÖ-Saab-Connection könnte auch der Grund für die Eurofighter-Aversion von Darabos sein. Saab war aber nicht Bestbieter im Auswahlverfahren, wie auch der Rechnungshof bestätigt hatte.

Murauer fordert auch Aufklärung über das angebliche Geheimtreffen Gusenbauers mit dem EADS-Konzern, das auf Vermittlung des Ehepaars Rumpold zu stande gekommen ist. „Gusenbauer und Co sollen nicht nur Scheinverhandlungen führen und Geheimgutachten ausarbeiten lassen, sondern endlich konkrete Fakten auf den Tisch legen“, so Murauer.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0005