BAWAG P.S.K. schließt ereignisreiches Jahr 2006 positiv ab dynamischer Start ins Jahr 2007

Wien (OTS) -

  • Konzernjahresabschluss 2006 mit Nachsteuergewinn von 40,4 Mio Euro
  • Closing des Verkaufs der Bank für Mai 2007 erwartet
  • Kerngeschäft mit dynamischer Entwicklung

Das Geschäftsjahr 2006 der BAWAG P.S.K. Gruppe konnte mit einem Konzernjahresüberschuss in Höhe von 40,4 Mio Euro abgeschlossen werden. Aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen im abgelaufenen Geschäftsjahr ist dies ein sehr zufrieden stellendes Ergebnis, das den Erfolg der gesetzten Restrukturierungsschritte widerspiegelt.

Positives Kerngeschäft 2006 - dynamischer Start 2007

Besonders erfreulich sind die sehr guten Absatzergebnisse im Jahr 2006 in vielen Bereichen des Privatkundengeschäfts. So wurden im Jahr 2006 in der BAWAG P.S.K. Gruppe 115.000 neue Privatkonten und 24.000 neue Wertpapierdepots eröffnet. Das Privatkreditgeschäft lag mit mehr als 1 Mrd Euro Neukreditvolumen über dem Vorjahresniveau. Das Leasing-Neugeschäft konnte in allen Sparten gesteigert werden und lag 2006 insgesamt um 14 % über dem Vorjahreswert.

Der Geschäftsverlauf in den ersten Monaten 2007 zeigt ein sehr erfreuliches Bild. Vor allem der Spareinlagenzuwachs in den ersten 3 Monaten zeigt, dass das Vertrauen der Kunden in die BAWAG P.S.K. vollständig wiederhergestellt ist. In Summe konnte ein Bestandszuwachs von rund 130 Mio Euro verzeichnet werden. Dieser Nettobestandszuwachs ist besonders erfreulich, weil zudem im ersten Quartal 2007 ein hohes Volumen an Kapitalsparbucheinlagen (fast 700 Mio Euro) abgereift ist. Brutto konnten also rund 830 Mio Euro Spareinlagen in der BAWAG P.S.K. neu veranlagt werden.

Gleichzeitig war die Neuauflage von zwei Wohnbaubank-Anleihen ein voller Erfolg. Über 260 Mio Euro konnten von diesen Anleihen im ersten Quartal 2007 abgesetzt werden. Auch der Neuverkauf von Privatkrediten läuft ausgezeichnet und liegt über Vorjahresniveau.

Verkauf der BAWAG P.S.K. bringt starke neue Eigentümer

Der mit Unterschrift des Kaufvertrages am 30.12.2006 plangemäß und erfolgreich abgeschlossene Verkauf der BAWAG P.S.K. bringt mit der Gruppe des US-Finanzinvestors Cerberus, der Generali-Versicherung, der Bausparkasse Wüstenrot sowie einer österreichischen Industriellengruppe starke Eigentümer und interessante neue Kooperationsmöglichkeiten für die Bank. Das Closing der Kauftransaktion wird für Mai 2007 erwartet.

Geschäftszahlen 2006

Die Zahlen der BAWAG P.S.K. zum IFRS-Konzernjahresabschluss der BAWAG P.S.K. Gruppe 2006, zeigen folgende Eckpunkte:

Positives Jahresergebnis

Mit 40,4 Mio Euro konnte ein Konzernjahresüberschuss ausgewiesen werden, der deutlich über dem Vorjahreswert von 6,2 Mio Euro liegt und die erfolgreiche Stabilisierung der Bank im 2. Halbjahr bestätigt.

Der Zinsüberschuss lag im Jahr 2006 mit 604,9 Mio Euro um 58,3 Mio Euro oder 8,8 % unter dem Vorjahreswert. Ohne Berücksichtigung eines positiven Einmaleffektes im Jahr 2005 reduziert sich die Abweichung zum Vorjahr auf 2,2 %.

Beim Provisionsergebnis von 157,2 Mio Euro ist zu berücksichtigen, dass die Vergütung für die Kooperation mit der österreichischen Post im Jahr 2006 erstmals zur Gänze als Provisionsaufwand erfasst wurde. In der Vergangenheit wurden Teile davon im Verwaltungsaufwand verbucht. Ohne diese Änderung ergibt sich eine sehr erfreuliche Steigerung des Provisionsergebnisses um 16 Mio Euro oder 9 % aus einem Anstieg des Absatzes von höherwertigen Produkten im Kredit- und Wertpapierbereich.

Der Anstieg des Verwaltungsaufwands ist primär auf das im Jahr 2006 fertig gestellte EDV-Großprojekt "allegro" sowie auf gestiegene Beratungsaufwendungen in Zusammenhang mit Basel II zurückzuführen. Nach Finalisierung des Projektes "allegro" im November 2006 steht nun allen BAWAG- und Postfilialen erstmals ein modernes gemeinsames Kernbankensystem zur Verfügung, wovon alle österreichischen Kunden durch eine Verbesserung des Serviceangebotes profitieren.

Die Risikovorsorge des Jahres 2006 in Höhe von 127,4 Mio Euro liegt wesentlich unter dem Vorjahreswert, jedoch aufgrund von erfolgten Portfoliobereinigungen noch über dem langjährigen Durchschnitt.

Der Jahresüberschuss von 19,2 Mio Euro erhöht sich nach positivem Steuerergebnis und Abzug von Fremdanteilen auf einen Konzernjahresüberschuss in Höhe von 40,4 Mio Euro.

Konsolidierung und Stabilisierung der Bilanzsumme

Die Bilanzsumme liegt per 31. Dezember 2006 mit 50,8 Mrd Euro um rund 7,1 Mrd Euro oder 12,2 % unter dem Ultimo 2005. Dies ist auf die außergewöhnlichen Vorgänge im ersten Halbjahr 2006 und auf weiterführende Maßnahmen zurückzuführen.

Passivseitig hat sich der Bestand an Spareinlagen im Jahr 2006 um 3,6 Mrd Euro auf 14,6 Mrd Euro verringert. Weiters wurden die Verbindlichkeiten gegenüber Banken um 2,4 Mrd Euro auf 5 Mrd Euro zurück gefahren.

Aktivseitig wurden von der Bank liquide Wertpapiere verkauft, was zu einer Reduktion des Finanzumlaufvermögens um 5,3 Mrd Euro auf 8,3 Mrd Euro geführt hat. Darüber hinaus wurde im Bereich Kundenforderungen der Darlehensbestand mit der öffentlichen Hand abgebaut. Eine Steigerung um 5 % auf 6,2 Mrd Euro ergab sich beim Bestand an Privatkrediten; auch das Kreditgeschäft mit Klein- und Mittelbetrieben verlief 2006 erfolgreich. Somit hat sich der Bestand an Kundenforderungen um 1,7 Mrd Euro auf 27,6 Mrd Euro reduziert.

Die anrechenbaren Eigenmittel der BAWAG P.S.K.-Gruppe werden zum 31.12.2006 mit 3.514 Mio Euro ausgewiesen, die Eigenmittelquote beträgt 12,5 %. Das Kernkapital (Tier I) der BAWAG P.S.K. Kreditinsitutsgruppe beträgt per 31.12.2006 2.573 Mio Euro, die Kernkapitalquote beträgt 9,1 %.

Optimistischer Ausblick

Die erfolgreichen Restrukturierungsmaßnahmen der BAWAG P.S.K., die zu einem positiven Jahresabschluss 2006 geführt haben, die Aussicht auf die Partnerschaft mit der neuen Eigentümergruppe sowie der dynamische Start ins neue Jahr lassen die BAWAG P.S.K. sehr optimistisch in die Zukunft blicken.

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