Marek: Tourismusstandort Österreich lebt von Kulturdenkmälern

Staatssekretärin Christine Marek eröffnet Saison der Wasserspiele des Obeliskbrunnens in Schloss Schönbrunn

Wien (BMWA - OTS) - "Als Tourismusstandort lebt Österreich von seinen Kulturdenkmälern", so Staatssekretärin Christine Marek bei der Eröffnung der Wasserspiele-Saison in Schloss Schönbrunn anlässlich der abgeschlossenen Restaurierung des Obeliskbrunnen. Gerade Kulturerbstätten wie die Schlossanlage von Schönbrunn würden dafür sorgen, dass der Städtetourismus boomt. "Sie sind von wesentlicher wirtschaftlicher Bedeutung", so Marek.

Alleine in der Wiener Tourismuswirtschaft sei die Zahl der Beschäftigten von 1995 bis 2005 um 37 Prozent angestiegen, was rund 15.000 neuen Arbeitsplätzen entspreche. "Jede Investition in die Erhaltung und Attraktivierung von Kulturdenkmälern kommt somit der Wirtschaft zugute, schafft Wertschöpfung und Arbeitsplätze", so Marek. Auch fünf Prozent aller Arbeitsplätze in der EU seien unmittelbar der Tourismusbranche zuzuordnen. Jährlich entstehen dadurch EU-weit 100.000 neue Jobs, darunter auch vermehrt höher qualifizierte Jobs.

In Schönbrunn werde dazu im Rahmen eines EU-weiten Pionierprojekts ein standardisiertes Qualifizierungsprogramm im Bereich des Schauraum-managements entwickelt und etabliert. Weiters werden hochqualifizierte Arbeitskräfte im Bereich Architektur und Restauration beschäftigt. "Besonders erfreulich ist, dass in Schönbrunn die Erhaltung der Kulturdenkmäler als Grundlage für die touristische Vermarktung aus eigenen Mitteln, ohne Zutun der öffentlichen Hand finanziert werden kann", so Marek abschließend.

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