Weinzinger: "Pille danach" verhindert Abtreibungen

Grüne fordern rezeptfreie Abgabe des Verhütungsmittels

Wien (OTS) - "Die ablehnende Position von Gesundheitsministerin Kdolsky zur Freigabe der ‚Pille danach’ ist absolut scheinheilig. Die ÖVP verzichtet hier auf eine wirksame Möglichkeit die Zahl der Abtreibungen zu senken", so Brigid Weinzinger, Frauensprecherin der Grünen.
Der Oberste Sanitätsrat habe sich bereits für die Freigabe dieses Verhütungsmittels ausgesprochen, das längstens innerhalb von 72 Stunden, am besten jedoch innerhalb von 24 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden muss, um eine Befruchtung zu verhindern. ."Die ‚Pille danach’ ist kurzfristig die beste medizinische Indikation, damit es gar nicht erst zu einer Schwangerschaft kommt. Wer also wirklich Abtreibungen verhindern will, kann nur für eine Freigabe der ‚Pille danach’ eintreten", meint Weinzinger.

In Frankreich ist die Zahl der Abtreibungen seit der Freigabe der "Pille danach" deutlich zurückgegangen. "Es ist kaum zu fassen, wie sich die ÖVP einerseits über Abtreibung auf Krankenschein aufregt und andererseits völlig blockiert, wenn es darum geht, Frauen zu helfen, eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern", kritisiert Weinzinger.

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