Oberösterreichs Arbeitnehmer stellen AK ein gutes Zeugnis aus und wollen eine gerechtere Einkommensverteilung

Linz (OTS) - Oberösterreichs Arbeitnehmer/-innen halten die Arbeiterkammer für extrem wichtig - so das Ergebnis einer Umfrage. Weitere Resultate: Neun von zehn Befragten meinen, dass Klein- und Mittelverdiener/-innen Einbußen hinnehmen mussten, während Manager-Bezüge stark überhöht sind. Viele fordern sogar eine gesetzliche Begrenzung dieser Spitzeneinkommen.

Die Arbeiterkammer lässt das Meinungsforschungsinstitut Ifes regelmäßig die Arbeitnehmer/-innen in Oberösterreich befragen, was sie von ihrer gesetzlichen Interessenvertretung halten. Darüber hinaus wurde zuletzt die Meinung zur Einkommensverteilung und zu Manager-Bezügen erkundet.

Spitzenwerte für die Arbeiterkammer

85 Prozent der Befragten halten die Arbeiterkammer für (sehr) wichtig. Und die Arbeitnehmer/-innen haben auch großes Vertrauen in sie: Auf einer Skala von 1 (kein Vertrauen) bis 5 (großes Vertrauen) erreicht die AK Oberösterreich den Wert 3,61 und nimmt damit im Umfeld anderer Institutionen den hervorragenden zweiten Platz knapp hinter der Krankenkasse ein.

Oberösterreichs Arbeitnehmer/-innen nutzen aber auch intensiv das Serviceangebot: Jährlich wenden sich mehr als 320.000 um Rat und Hilfe an die AK. Das spiegelt sich in der aktuellen Umfrage wieder:
58 Prozent gaben an, schon einmal Kontakt mit der Arbeiterkammer gehabt zu haben. Dies entspricht einem Zuwachs von 18 Prozentpunkten innerhalb der letzten zehn Jahre! Gestiegen ist auch die Zahl der telefonischen Kontakte. Vor allem die Jüngeren bevorzugen das Telefon, ebenso Personen mit höherer Bildung. Dem trägt die AK schon seit Jahren mit der laufenden Verbesserung des telefonischen Beratungsservices Rechnung.

Die Serviceorientierung schlägt sich in der Zufriedenheit nieder. 87 Prozent der Befragten sind mit dem Ergebnis des Kontaktes oder der Hilfestellung durch die Arbeiterkammer (sehr) zufrieden.

Ungerechte Einkommensverteilung

Die Mehrheit der oberösterreichischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hält die Einkommensverteilung in Österreich für ungerecht. 58 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass die "Kleinverdiener" die am meisten benachteiligte Einkommensgruppe sind. 31 Prozent halten die Bezieher/-innen mittlerer Einkommen für die Gruppe, die in den letzten Jahren die meisten Einbußen zu verzeichnen hatten.

Die Gehälter der Spitzenmanager/-innen werden von 90 Prozent der oberösterreichischen Beschäftigten als überhöht bzw. stark überhöht bewertet! Diese Einstellung ist bei allen Bevölkerungsgruppen -unabhängig von Geschlecht und Alter - festzustellen. Rund sieben von zehn Befragten fordern eine gesetzliche Begrenzung von Manager-Bezügen.

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