Präs. Gumpinger: Familienbund fordert bei gemeinsamer Obsorge Pflegefreistellung für beide Elternteile

Linz (OTS) - Gemeinsame Obsorge nach einer Scheidung heißt nicht nur gemeinsam Entscheidungen für die Kinder zu treffen, sondern sich auch die Pflege und Betreuung zu teilen, betonte heute der Präsident des Österreichischen Familienbundes, LAbg. Mag. Otto Gumpinger. Daher sei es für den Familienbund eigentlich selbstverständlich, dass auch jener Elternteil einen Rechtsanspruch auf Pflegefreistellung hat, bei dem das Kind nicht den überwiegenden Teil der Zeit verbringt.

Es entspreche dem partnerschaftlichen Prinzip, dass sich Eltern, die die gemeinsame Obsorge übernommen haben, sich auch die Pflege der erkrankten Kinder teilen und dies auch vom Arbeitgeber in Form einer gesetzlich geregelten Pflegefreistellung ermöglicht wird. Angesichts der hohen Scheidungsrate und der zunehmenden erfreulichen Tendenz, dass sich scheidungswillige Paare für eine gemeinsame Obsorge entscheiden, müsse diese Ungleichbehandlung betreuungswilliger Elternteile schnellstens "repariert" werden, forderte Gumpinger nachdrücklich.

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Österr. Familienbund, LAbg. Mag. Otto Gumpinger
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