VSStÖ: 100 Tage rot-schwarz, 100 ungelöste Probleme an den Unis

Handlungen setzen, statt Arbeitsgruppen errichten

Wien (OTS) - Hundert Tage schwarze Politik unter rotem Kanzler
sind für Lisa Schindler, Spitzenkandidatin des VSStÖ zu den ÖH Wahlen 2007, Grund genug, Gusenbauer & Co an die Probleme von Studierenden zu erinnern: Schindler hat daher den Aufgang zur Universität Wien mit 100 noch ungelösten Probleme an den Universitäten verziert. "Die Universität Wien ist nur wenige hundert Meter vom Parlament entfernt, trotzdem scheint die Regierung blind zu sein, wenn es um den Zustand der Unis geht", kritisiert die Spitzenkandidatin.

"Diese Regierung hat schon 100 Tage untätig verstreichen lassen." Schindler will sich nicht länger mit Arbeitsgruppen vertrösten lassen: "Die Probleme liegen auf der Hand. Es muss endlich gehandelt werden, anstatt eine Arbeitsgruppe nach der anderen zur Evaluation und Analyse einzusetzen." Dringenden Handlungsbedarf sieht Schindler bei den Stipendien: Nicht vertretbar ist für sie die von Minister Hahn viel gelobte Erhöhung der Stipendien, durch die nicht einmal die Inflation der letzten Jahre ausgeglichen wird.

Die Liste der Probleme sei lang und die hundert Probleme wurden im Laufe des Tages von anderen Studierenden noch erweitert. "Die Frustration bei Studierenden ist groß und zieht sich von Wien über Graz bis nach Innsbruck", erzählt die Studentin. Schulden, ständiger Stress mit unregelmäßigen Nebenjobs und unzureichendes Lehrveranstaltungsangebot seien Sorgen, die überall an der Uni zu finden sind. "Klar ist, da muss jetzt was geschehen." Es reiche zum Beispiel nicht, schöne Worte, zur Vereinbarkeit von Studium und Beruf im Regierungsprogramm stehen zu haben. "Der Hut brennt, wir wollen nicht länger warten", so Schindler abschließend.

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