FP-Frank: Internationale Bewusstseinsbildung im Umgang mit Denkmälern gefordert

Wien soll "Vorzeigeobjekt" für geglückte Altstadterhaltung sein

Wien, 20.04.2007 (fpd) - In den neuen EU-Staaten im Osten Europas war Denkmalschutz aus Ideologie- und vielleicht auch aus Kostengründen lange Zeit kein Thema, wodurch viele Kulturobjekte im Dornröschenschlaf liegen oder verfallen. Dort muss das Bewusstsein der Bevölkerung, schützenswerte Denkmäler zu erhalten und nicht, wie es vielfach im Westen in den letzten Jahrzehnten passiert ist, moderne Bauten zu ersetzen, geweckt werden, meint die FPÖ-Fraktionsvorsitzende im Stadterneuerungsausschuss, LAbg. Henriette Frank.

Wien verfügt über eine Vielzahl an historischen Bauten und hat bereits bewiesen, dass die Erhaltung von denkmalgeschützten Bauten keinen Stillstand bedeuten muss. Mit den Gasometern etwa oder dem Museumsquartier hat die Landeshauptstadt unter anderem auch Modernes im Einklang mit dem Denkmalschutz gestaltet. Diese Know-how bei der Altstadterhaltung, den alten Handwerkskünsten, dem Austausch mit Museen und Universitäten etc. sollte in den neuen EU-Ländern vermittelt werden.

Leider hat SPÖ Kulturstadtrat Mailath-Pokorny die FPÖ-Forderungen, Wien als Austragungsort für eine "Kulturerbekonferenz" zu etablieren, mit der Begründung abgelehnt, dass es schon eine UNESCO-Weltkulturerbe-Konferenz und Museumskonferenz gäbe. Ein spezifisch auf den Erhalt des baukulturellen Erbes ausgerichteter, internationaler Gedankenaustausch wäre jedoch notwendig und ein Meilenstein für den internationalen Denkmalschutz, betont Frank abschließend. (Schluss)paw

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