SP-Haider: Zunehmender LKW-Verkehr - Erste LKW - Fahrverbote im Bezirk Vöcklabruck verhängt

Expertenstudie zu LKW-Fahrverboten liegt in Kürze vor - Gipfel folgt

Linz (OTS) - Die genauen Untersuchungen der Verkehrsexperten das Landes OÖ zum Thema steigender LKW-Verkehr führen nun zu ersten Fahrverboten.
"Auf der L 521, Wolfsegger Straße, und der L 1068, Redleiten Straße, werden nun Fahrverbote für LKW über 7,5 t verhängt. Die Verkehrsexperten des Landes sind nach Anraineranregungen und Ersuchen der Gemeinden nach genauen Untersuchungen und Verkehrszählungen zu diesem Ergebnis gelangt. Durch diese Maßnahme wird es zu einer Entlastung der Anrainer in diesem Bereich kommen. Zu allen anderen Bereichen steht die Fertigstellung eines umfassenden Expertengutachtens unmittelbar bevor. Dann wird es unmittelbar folgend einen Gipfel zu diesem Thema geben. Mein Ziel ist dabei, sowohl einen möglichst breiten Schutz für die Anrainer an belasteten Strecken zu schaffen, als auch die Interessen der Wirtschaft zu berücksichtigen", gab SP-Landesparteivorsitzender Erich Haider, Verkehrsreferent des Landes, am Freitag bekannt.

Auf der L 521 gelte das Fahrverbot zwischen Wolfsegg und Altenhof auf einer Strecke von rund 7 km. Auf der L 1068 gelte es zwischen der Einmündung der Weißenkirchener Straße im Gemeindegebiet von Fornach und der Kreuzung mit der Waldzeller Straße im Gemeindegebiet von Waldzell auf einer Länge von knapp 16 km, ergänzte Haider.

Was die weiteren in Frage kommenden Straßenzüge im Bezirk Vöcklabruck betreffe, stünden die Auswertungen der Verkehrszählungen und Analysen sowie die Erstellung eines Expertengutachtens zur Frage der Sinnhaftigkeit von Ausnahmen für Ziel- und Quellverkehr unmittelbar vor dem Abschluss. Sobald diese Studie von Univ.Prof. Dr. Stefan Hausberger, TU Graz, die besonders Umweltaspekte berücksichtige, vorliege, werde es den angekündigten Verkehrsgipfel zum Thema geben, gab Haider bekannt.

"Die von den betroffenen Gemeinden vorgelegten Resolutionen und Beschlüsse werden bei der Problemlösung natürlich berücksichtigt. Ich habe diese an die zuständigen Stellen, wie insbesondere die Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck, umgehend weitergeleitet. Die verantwortungsbewusste und sehr breit angelegte Vorgangsweise des Landes soll unter Einbindung aller Betroffenen eine optimale Lösung für das Problem bringen", strebt Landeshauptmannstellvertreter Erich Haider an.

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